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Bahn sieht Problem gelöst | BR24

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Bahnhof in Heroldsberg

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    Bahn sieht Problem gelöst

    Dutzende Ausfälle und Zugverspätungen sollen ein Ende haben. Die Deutsche Bahn hat die Störungen bei der Gräfenbergbahn nach eigener Einschätzung inzwischen im Griff. Von Lorenz Storch

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    Seit die Steuerung des Stellwerks direkt von Heroldsberg (Lkr. Erlangen-Höchstadt) aus passiert, statt wie bis Mitte Dezember ferngesteuert von Zirndorf (Lkr. Fürth) aus, sei eine wichtige Fehlerquelle entfernt, erklärte die Bahn. Außerdem hat die Stellwerksfirma Thales laut Bahn einen zusätzlichen Diagnoserechner vor Ort aufgestellt, so dass nun fehlerhafte Bauteile gezielt ausgetauscht werden können.

    "Für die Zukunft gehe ich davon aus, dass wir dieses Chaos, das wir letztes Jahr in diesem Bereich hatten, nicht wieder haben." Thomas Engel, Chef der DB-Regionalnetze in Bayern

     Das Stellwerk komplett auszutauschen sei nicht nötig, da es erst 13 Jahre alt und damit längst noch nicht am Ende seiner Lebensdauer sei, betonte Thomas Engel, der Chef der DB-Regionalnetze in Bayern.

    Bahn gibt Fehler zu

    Massive Störungen bei der Gräfenbergbahn hatten im vergangenen Jahr für erhebliche Zugausfälle gesorgt. Laut dem Ergebnis einer parlamentarischen Anfrage der Landtagsgrünen gingen im vergangenen Jahr 27 Störungen direkt vom Stellwerk aus. Insgesamt gab es in zwei Jahren sogar 160 Störungen bei der Gräfenbergbahn. In der Antwort der Staatsregierung ist auch von zahlreichen "Störungen an Gleisen", "Elektronikfehlern", "Störungen an Bahnübergängen" oder "Weichen- und Signalstörungen" zwischen Gräfenberg und Nürnberg-Nordost die Rede. Die Deutsche Bahn gibt zu, sie habe zu langsam reagiert. Dazu kam aber nach den Worten eines Sprechers auch eine "Pechsträhne"