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Bahn meldet erste Erfolge im Kampf gegen den Schnee | BR24

© BR/Stefan Wittich

Lok des Schneepflugs von DB Netz im Bahnhof Holzkirchen

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Bahn meldet erste Erfolge im Kampf gegen den Schnee

Hochgelegene Bahnstrecken in Bayern kann die Bahn kaum von den Schneemassen freihalten. Nun will sie sich fokussieren - also einige Regionalstrecken gar nicht mehr räumen, damit wenigstens der Fernverkehr läuft. Nun zeichnet sich Besserung ab.

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Rund 600 Mitarbeiter der Bahn und von Subunternehmen sind derzeit dabei, Schienen und Bahnsteige freizuräumen. Dabei hilft der Bahn in Bayern die zwischenzeitliche Schneepause und technisches Großgerät wie Schienen-Schneepflüge und Fräsen, die aus ganz Bayern in den Süden geholt worden sind. Dahin wo der Schnee sich teilweise auf rund 1,80 Meter türmt, wie in Mittenwald.

Weiterhin Streckensperrungen

Weiter gesperrt sind die Strecken von Kempten nach Reutte in Tirol, von Kempten über Pfronten nach Reute, von Immenstadt Richtung Oberstdorf. Kein Zugverkehr auch zwischen Bad Reichenhall und Berchtesgaden sowie im Oberland von Holzkirchen nach Lenggries, nach Schliersee und nach Bayrischzell.

Aber: Ein Dutzend Arbeitsfahrzeuge mit Spezialausrüstung ist bereit, um Bäume zu zersägen oder Oberleitungen wieder aufzuhängen. Auf der Strecke von Garmisch-Partenkirchen nach Mittenwald will die Bahn Schienen und Weichen am späten Abend so weit freigelegt haben, dass nach Prüffahrten in der Nacht Samstagfrüh zumindest ein eingeschränkter Zugverkehr wieder aufgenommen werden kann. Auch anderswo kam die Bahn voran. Der Fernverkehr läuft ohnehin weitgehend reibungslos.

Fahrgästen rät die Bahn weiter, zuerst im Internet bei bahn.de oder dem DB Navigator nachzuschauen, ob ihr Zug fährt.