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Bahn kündigt mehr und bessere Fernverkehrsverbindungen an | BR24

© picture-alliance/dpa

Bessere ICE-Verbindungen mit dem neuen Fahrplan

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    Bahn kündigt mehr und bessere Fernverkehrsverbindungen an

    Zum Fahrplanwechsel im Dezember will die Bahn mehr Direktverbindungen und bessere Takte für den Fernverkehr in Bayern bieten. Der ICE zwischen Nürnberg und München verkehrt dann einmal pro Stunde.

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    Mehr Züge, neue Verbindungen - die Deutsche Bahn hat den endgültigen Fahrplan für das kommende Jahr vorgestellt. Demnach soll das Zugangebot zwischen Berlin und München um rund 10 Prozent wachsen. Neben den fünf Sprinterverbindungen, bei denen der ICE die Strecke unter vier Stunden schafft, werden zusätzliche ICE eingesetzt. Damit sei die bestehende Mittagslücke geschlossen, so die Bahn.

    Neue Verbindungen in Nürnberg

    Das zusätzliche ICE-Angebot sorgt dafür, dass es mit dem Fahrplanwechsel einen echten Stundentakt für München und Nürnberg geben wird. Außerdem sollen Nürnberg und Augsburg besser verbunden werden. So fahren Züge künftig mindestens alle 2.45 Stunden und das mit einer Fahrzeit von 1.15 Stunden. Die bestehende Lücke am Nachmittag von Augsburg nach München soll außerdem besonders am verkehrsstarken Freitag geschlossen werden.

    Eine neue schnelle ICE-Direktverbindung zwischen Berlin und Ingolstadt bietet zur Hauptverkehrszeit ein besonderes Angebot für Pendler: Zwischen 17 Uhr und 19 Uhr fährt der ICE zwischen Nürnberg und München alle halbe Stunde.

    Neuerungen für Oberfranken

    Laut einem Bahnsprecher wird insbesondere die Anbindung der oberfränkischen ICE-Haltepunkte Bamberg und Coburg besser. Dank des Stundentakts in Bamberg können Fahrgäste auch von Schweinfurt, Bayreuth und Kronach deutlich häufiger umsteigen und schneller an ihre weiter entfernten Zielorte kommen.

    Steigerung der Fahrgäste

    Bereits im letzten Jahr ist die Zahl der Bahnfahrgäste um etwa zehn Prozent angestiegen, dem trage der künftige Fahrplan mit einem besseren Angebot Rechnung. Die ICE-Flotte der Bahn wachse derzeit um monatlich ein bis zwei Züge, so der Bahnsprecher.

    Konkurrenzunternehmen Flixtrain

    Der private Konkurrent Flixtrain bietet ebenfalls Nord-Süd-Verbindungen zwischen Hamburg und Stuttgart an, aber weiter westlich, nicht über München. Das Privatunternehmen Rheinjet will alle zwei Wochen jeweils am Freitagnachmittag eine Zugverbindung zwischen Stuttgart, München und Frankfurt anbieten.