| BR24

 
 

Bild

Eine Diesellok fährt mit mehrere Wagons Richtung Friedrichshafen.
© pa/dpa/Felix Kästle
© pa/dpa/Felix Kästle

Eine Diesellok fährt mit mehrere Wagons Richtung Friedrichshafen.

2018 wurde der erste große Schwung an Baumaßnahmen für die Elektrifizierung der Bahnstrecken im Allgäu abgearbeitet. In diesem Sommer nimmt die Bahn nun den zweiten großen Bauabschnitt in Angriff: die Strecke zwischen Memmingen und Hergatz.

Bahn informiert über Behinderungen

Zu den geplanten Maßnahmen für 2019 zählt der Ausbau des Knotens Memmingen. Außerdem müssen in Wangen im baden-württembergischen Allgäu zwei Brücken erneuert werden. Was im Detail geplant ist und welche Unannehmlichkeiten wie Streckensperrungen oder Schienenersatzverkehr auf die Kunden zukommen, wird die Bahn heute Vormittag vorstellen.

Züge sollen schneller werden

In Memmingen waren die Begleiterscheinungen des Ausbaus zuletzt heftig diskutiert worden. Denn der Eiserne Steg, eine Fußgängerbrücke über die Gleise aus dem Jahr 1889, muss wegen der Elektrifizierung abgerissen werden. Der Grund: Die Brücke ist zu niedrig für die Oberleitungen.

2020 soll die Elektrifizierung der Strecke München-Lindau abgeschlossen sein. Die Züge können dann erheblich schneller fahren, die Fahrzeit soll sich um bis zu eine Stunde verringern. Die Kosten gibt die Bahn mit rund 440 Millionen Euro an.