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Bahn, Forschung und Extremismus: Söder trifft Kretschmer in Hof | BR24

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Die Staatsregierungen von Bayern und Sachsen haben sich am Dienstag (03.03.20) im Hofer Rathaus getroffen. Thema war unter anderem das Corona-Virus. Beide Kabinette forderten die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale.

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Bahn, Forschung und Extremismus: Söder trifft Kretschmer in Hof

Bayern und Sachsen wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Im Hofer Rathaus kommen dazu bereits zum zweiten Mal die Ministerpräsidenten Markus Söder und Michael Kretschmer sowie weitere Mitglieder beider Kabinette zusammen.

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Von
  • Annerose Zuber

Bereits zum zweiten Mal haben sich die beiden Ministerpräsidenten Söder und Kretschmer im Hofer Rathaus mit weiteren Mitgliedern beider Kabinette getroffen. Neben aktuellen Themen wie dem Coronavirus, den Flüchtlingen in der Türkei und der Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen ging es aber auch um bayerisch-sächsische Angelegenheiten.

Bahnverkehr durch Franken-Sachsen-Magistrale stärken

Bei den bilateralen Themen haben Bayern und Sachsen unter anderem von Bund und Deutscher Bahn erneut die Elektrifizierung der Bahnlinien auf bayerischer Seite bis Hof für die sogenannte Franken-Sachsen-Magistrale gefordert. Das sei 30 Jahre nach dem Mauerfall überfällig, waren sich Söder und Kretschmer einig. Ministerpräsident Söder betonte zudem, dass die Deutsche Bahn für solche Projekte jetzt von der großen Koalition mit 10 Milliarden Euro zusätzlich ausgestattet worden sei.

© BR/Markus Feulner

Lächeln statt Handschlag: Michael Kretschmer (links) und Markus Söder verzichteten wegen des Coronavirus auf eine klassische Begrüßung.

Bayern und Sachsen will bei Forschung mitreden

Bei der Forschung wollen Bayern und Sachsen künftig verstärkt zusammenarbeiten. Vor allem im Bereich der Künstlichen Intelligenz und bei Forschungen zu Wasserstoff. "Wir wollen das Thema Wasserstoff nicht dem Norden Deutschlands überlassen. Dazu werden aus unserer Sicht auch neue Fraunhofer-Institute in Bayern und Sachsen entstehen", so Söder. Dazu habe man sich heute bei der gemeinsamen Sitzung in Hof auch von Fraunhofer-Wissenschaftlern beraten lassen.

Schüleraustausch soll Extremismus vorbeugen

30 Jahre nach der Wiedervereinigung sei auch die Extremismus-Bekämpfung wichtig. Deshalb soll der Schüleraustausch zwischen Bayern und Sachsen ausgebaut werden. Darüber waren sich die beiden Ministerpräsidenten einig.

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