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Badeunfall im Lech in Augsburg – Suche nicht wiederaufgenommen | BR24

© picture alliance / Benedikt Spether

Die Suche nach einem 16-Jährigen, gestern beim Schwimmen im Lech von der Strömung mitgerissen wurde, ist heute nicht wiederaufgenommen worden.

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    Badeunfall im Lech in Augsburg – Suche nicht wiederaufgenommen

    Ein 16-Jähriger, der gestern beim Baden in Augsburg vom Lech mitgerissen wurde, wird weiter vermisst. Der Polizei fehlen nach dem Badeunfall entscheidende Anhaltspunkte für eine weitere Suche nach dem Schwimmer.

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    Die Suche nach dem gestern im Lech abgetriebenen 16-jährigen Schwimmer ist heute nach Angaben des Polizeipräsidiums Schwaben Nord in Augsburg nicht wiederaufgenommen worden. Das weitere Vorgehen werde noch mit der zuständigen Polizeiinspektion Augsburg-Ost besprochen, sämtliche möglichen Suchaktionen seien aber bereits durchgeführt worden, teilte ein Sprecher am Tag nach dem Badeunfall mit.

    Polizei hat zu wenige Anhaltspunkte für Suche im Lech

    Die hohe Fließgeschwindigkeit des Lechs von bis zu 20 km/h und der derzeit hohe Wasserstand erschwerten die Suche, erklärte der Sprecher des Polizeipräsidiums in Augsburg. Da außerdem mehrere Wehre auf Durchzug gestellt seien, könne der vermisste Jugendliche schon sehr weit abgetrieben sein. Der Lech sei aktuell sehr trüb. Auch eine nochmalige Suche per Hubschrauber sei deshalb wenig erfolgversprechend, so der Sprecher der Polizei.

    16-Jähriger beim Versuch den Lech zu durchqueren mitgerissen

    Der 16-Jährige hatte gestern mit einem gleichaltrigen Freund versucht, den Lech auf Höhe der „Griesle Kleingartenanlage“ in der Firnhaberau in Augsburg zu durchqueren. Dabei war er von der Strömung mitgerissen worden. Der Freund konnte sich ans Ufer retten und wird derzeit noch in der Kinderklinik betreut. Laut Polizei geht es ihm körperlich gut.

    Wasserwacht warnt derzeit vor dem Schwimmen in Flüssen

    In Bayern gab es am Wochenende mehrere tödliche Badeunfälle. Im Landkreis Freising ertrank ein 19-Jähriger beim Baden im Mühlsee in Neufahrn. Im Landkreis-Donau-Ries ertrank ein Schwimmer im Hamlarer Baggersee. In Weyarn im Landkreis Mießbach geriet ein Mann, der sich in der Mangfall abkühlen wollte, in eine Walze und wurde vom Fluss mitgerissen. Wegen der niedrigen Wassertemperaturen und der hohen Fließgeschwindigkeit vieler Flüsse warnt die Wasserwacht derzeit davor, zum Schwimmen in Flüsse zu springen.