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Alexbad

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    Badestart im neu eröffneten "Alexbad"

    Bayerns kleinstes Kurbad in Bad Alexandersbad hat nun offiziell seinen Betrieb aufgenommen. Das 14 Millionen Euro teure, neu eröffnete "Alexbad" soll das angestaubte Image des Kurorts im Fichtelgebirge aufmöbeln.

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    Das neu eröffnete "Alexbad" ist ab sofort täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet, die Sauna öffnet um 10 Uhr. Termine im Therapiebereich gibt es nach Vereinbarung. Die ersten Besucher seien schon zum Schwimmen da. "Vor allem natürlich Rentner, die um diese Uhrzeit Zeit haben", sagte Anja Hössl vom Marketingteam der Gemeinde Bad Alexandersbad heute Früh dem Bayerischen Rundfunk.

    Panoramabad mit Blick auf den Alexanderplatz

    Untergebracht ist das "Alexbad" in einem Gebäudekomplex, der aus dem traditionellen Kurhaus, dem neuen Kurmittelhaus und einem Zwischenbau aus Glas besteht. Vom Panoramabad aus haben die Besucher einen Blick direkt nach draußen auf den Alexanderplatz. Das Bad hat eine Wasserfläche von 300 Quadratmetern, verteilt auf drei Becken – ein großes Becken zum Schwimmen und für Gymnastik, ein kleineres Therapiebecken und ein Außenbecken. Außerdem gibt es zwei Saunen und ein Dampfbad. Bei den Anwendungen setzt das Heilbad vor allem auf Heilwasser aus der Luisenquelle, auf das Heilmoor aus dem Ort und auf Trink- und Badekuren.

    "Verstaubtes Kurbad" ist Geschichte

    14 Millionen Euro hat die Modernisierung gekostet – und neun Jahre gedauert. Teil des Ortsentwicklungsprozesses in Bayerns kleinstem Kurbad sind auch die bereits abgeschlossene Sanierung der Schlossterrassen, der laufende Umbau des Alexanderplatzes und der Abriss des maroden Kur- und Sporthotels aus den 1970er-Jahren. Damit vollziehe die 1.200 Einwohner große Gemeinde im Fichtelgebirge einen Imagewechsel, vom "verstaubten Kurbad" hin zu einem modernen Gesundheitsort, so Anja Hössl von der Gemeinde Bad Alexandersbad.