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Bad Neustädter Zulieferer Jopp streicht 35 Stellen | BR24

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Bad Neustädter Zulieferer Jopp streicht 35 Stellen

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Bad Neustädter Zulieferer Jopp streicht 35 Stellen

Kurz nach dem 100-jährigen Firmenjubiläum kündigt der Automobilzulieferer Jopp einen betriebsbedingten Personalabbau im Bad Neustädter Stammwerk an. 35 der 720 Stellen dort werden gestrichen.

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Hintergrund: laut Geschäftsleitung sind die Aufträge im Hauptwerk eingebrochen – um fast 40 Prozent. Am stärksten seien bei Jopp die Montagebaugruppen in Bad Neustadt betroffen – sie verzeichneten einen Auftragsrückgang von rund 40 Prozent. Arbeitszeitkonten seien bereits abgebaut worden, Zeitarbeitsverträge wurden nicht verlängert. "Jetzt müssten die Strukturen angepasst werden, um weiter zukunftsfähig zu sein", so Jopp-Geschäftsführer Büchs.

"Allein die Krise bei Ford wirkt sich stark aus. Modelle wie der C-Max, für den wir seit Jahren die Schaltung gefertigt haben, wurden eingestellt." Jopp-Geschäftsführer Martin Büchs

Über den Personalabbau werde die Firmenleitung nun mit dem Betriebsrat verhandeln: "Wir sind bestrebt, eine einvernehmliche Lösung zu erzielen und soziale Härtefälle zu vermeiden." Dennoch schloss Büchs betriebsbedingte Kündigungen nicht aus. Die Belegschaft des betroffenen Hauptwerk 1 sei am Mittwoch in einer Versammlung über den geplanten Personalabbau informiert worden, eine weitere Betriebsversammlung werde am Freitag abgehalten, so Jopp-Geschäftsleiter Martin Büchs.

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Kurz nach dem 100-jährigen Firmenjubiläum kündigt der Automobilzulieferer Jopp einen betriebsbedingten Personalabbau im Bad Neustädter Stammwerk an. 35 der 720 Stellen dort werden gestrichen.