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Baby in Schwaben ausgesetzt - Mutter angeklagt | BR24

© © BR/Sylvia Bentele

Das Strafjustizzentrum in Augsburg: Hier sind Staatsanwaltschaft, Landgericht und Amtsgericht untergebracht

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    Baby in Schwaben ausgesetzt - Mutter angeklagt

    Sie soll ihr Baby auf einer Wiese zur Welt gebracht und dann dort zurückgelassen haben: Deshalb ist eine Frau aus dem Landkreis Dillingen jetzt angeklagt worden. Der Prozess wird im März beginnen.

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    Mehr als 24 Stunden lag ein Säugling auf einer Wiese bei Blindheim im Landkreis Dillingen, bis ein Mann das Baby zufällig entdeckte. Seine Mutter soll es dort im vergangenen Sommer zur Welt gebracht und dann zurückgelassen haben. Jetzt hat die Augsburger Staatsanwaltschaft Anklage erhoben - wegen versuchten Totschlags und Aussetzung.

    Baby konnte gerettet werden

    Das Kind wurde damals in lebensbedrohlichem Zustand ins Universitätsklinikum Augsburg geflogen. Die Ärzte dort konnten das Baby retten. Die Mediziner mussten dem kleinen Buben unter anderem drei Zehen amputieren. Er lebt jetzt bei einer Pflegefamilie.

    Mutter steht ab März vor Gericht

    Die Ermittler gehen davon aus, dass die Mutter den Säugling sterben lassen wollte. Die 31-Jährige war wenige Stunden nach der Entdeckung des Säuglings in ihrer Wohnung in Dillingen festgenommen worden. Einen Tag später wurde gegen sie Haftbefehl erlassen. Der Prozess soll am 19. März beginnen.