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Autozulieferer Brose investiert in Serbien 180 Millionen Euro | BR24

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Der Automobilzulieferer Brose mit Sitz in Coburg wird in Serbien eine Produktionsstätte errichten für die Fertigung von Elektromotoren und Antrieben. 1.100 Arbeitsplätze sollen nördlich der serbischen Hauptstadt Belgrad entstehen.

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Autozulieferer Brose investiert in Serbien 180 Millionen Euro

Der Automobilzulieferer Brose mit Sitz in Coburg wird in Serbien eine Produktionsstätte errichten für die Fertigung von Elektromotoren und Antrieben. 1.100 Arbeitsplätze sollen nördlich der serbischen Hauptstadt Belgrad entstehen.

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Der Automobilzulieferer Brose mit Sitz in Coburg investiert kräftig im Ausland. Das Unternehmen wird in Serbien eine Produktionsstätte eröffnen. Ein Ansiedlungsvertrag für den Standort nördlich der serbischen Hauptstadt Belgrad habe das Unternehmen am Dienstag (22.10.19) unterzeichnet, teilte Brose mit.

1.100 Arbeitsplätze sollen in Serbien entstehen

Der Automobilzulieferer investiere in Serbien 180 Millionen Euro und schaffe 1.100 Arbeitsplätze in Produktion, Entwicklung und Verwaltung. Mit dem neuen Standort stärke Brose seine Wettbewerbsfähigkeit, heißt es in der Presseveröffentlichung. 

2021 soll das neue Werk in Betrieb gehen

Am neuen Standort entstehe bis 2021 eine Fertigungsstätte für Elektromotoren und Antriebe. Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten beginnen. Im Sommer 2021 werde der Produktionsstart für Antriebe von Kühlerlüftermodulen sein, gefolgt von Motoren für Lenksysteme und Ölpumpen. 

Kritik wegen Stellenabbau an fränkischen Standorten

Der Automobilzulieferer Brose wurde kürzlich kritisiert. Er hatte angekündigt, bis Ende des Jahres 2022 in Deutschland 2.000 Arbeitsplätze abbauen zu wollen. Auch an den fränkischen Standorten Coburg, Bamberg, Hallstadt und Würzburg sollen Stellen wegfallen.

Spezialist für Elektromotoren und Elektronik

Brose ist nach eigenen Angaben der weltweit viertgrößte Automobilzulieferer in Familienbesitz. Das Unternehmen entwickelt und fertigt mechatronische Systeme für Fahrzeugtüren und -sitze sowie Elektromotoren und Elektronik, unter anderem für Lenkung, Bremsen, Getriebe und Motorkühlung. Rund 26.000 Mitarbeiter an 63 Standorten in 23 Ländern erwirtschaften einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro.