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Autotransporter-Brand auf A3-Brücke: Schwierige Bergung | BR24

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Auf der Sinzinger Autobahnbrücke bei Regensburg ist gegen 7:30 Uhr ein Lastwagen in Flammen aufgegangen. Die A3 ist in beide Richtungen gesperrt worden. Das führt zu Stau und starken Einschränkungen im Berufsverkehr.

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Autotransporter-Brand auf A3-Brücke: Schwierige Bergung

Ein brennender Autotransporter auf der A3-Brücke über die Donau bei Sinzing hat für einen großen Feuerwehreinsatz und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die Aufräumarbeiten dauerten stundenlang.

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Eine Autobahnsperre und Staus auch auf den Ausweichstrecken: Der Brand eines ungarischen Autotransporters auf der Donau-Brücke bei Sinzing im Landkreis Regensburg hat den Verkehr auf der A3 stark beeinträchtigt und sich weit über die Mittagsstunden hinaus ausgewirkt.

Gefahr für Einsatzkräfte

Der Transporter hatte gegen 7.30 Uhr auf der rund 900 Meter langen Brücke Feuer gefangen. Offenbar war ein Reifen in Brand geraten, anschließend breitete sich das Feuer weiter aus. Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 9 Uhr, allerdings musste das Gespann auch danach noch abgekühlt werden. Die Autobahn war zeitweise komplett gesperrt, unter anderem, weil es immer wieder kleinere Explosionen gab, bei denen Teile durch die Gegend geschleudert wurden. Eine besondere Gefahr für die Einsatzkräfte: Die geladenen Fahrzeuge hatten noch Kraftstoff im Tank.

© BR/Kilian Neuwert

Brennender Autotransporter auf der Autobahnbrücke Sinzing

Komplizierte Aufräumarbeiten

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten am Mittag noch an. Das Problem: Alle acht Fahrzeuge, die der Transporter geladen hatte, mussten einzeln weggebracht werden, da es nicht möglich war, das Gespann komplett abzuschleppen, so die Polizei. Anschließend sollten noch Brückenstatik und die Fahrbahn überprüft werden. Vermutlich gibt es dort stärkere Schäden, wie zum Beispiel an den auf der Brücke besonders wichtigen Leitplanken. Die wurden von der starken Hitze auf rund 30 Metern Länge stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden an dem ungarischen Gespann und den geladenen Autos wurde zunächst auf rund 60.000 Euro geschätzt.

Staus bis zum Nachmittag

Die Verkehrsbehinderungen zogen sich bis in den Nachmittag hinein. Zwar konnte zwischenzeitlich eine Spur in Richtung Regensburg freigegeben werden, aber dennoch gab es einen kilometerlangen Rückstau. Auch auf den Ausweichstrecken kam es laut Polizei immer wieder zum Stillstand. In Richtung Nürnberg waren dagegen am Mittag alle Fahrspuren frei.