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Eine zivile Drohne im Flug (Symbolbild)

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    Automobilzulieferer über den Wolken

    Anfangen wird es mit Pizza- und Teilelieferungen: Die Firma JOPP in Bad Neustadt startet im Herbst mit regelmäßigen Drohnenflügen über 500 Meter. Das Drohnenprojekt kann Erkenntnisse für den deutschlandweiten Einsatz liefern. Von Norbert Steiche

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    Der Automobilzulieferer Jopp in Bad Neustadt im Landkreis Rhön-Grabfeld will den ersten Linienverkehr einer Lieferdrohne in Deutschland oder sogar weltweit realisieren. Das soll gemeinsam mit dem Unternehmen EmQopter versucht werden. Die Drohne soll zunächst zwischen den JOPP Werken in der Kastanienallee und Am Donsenhaug exemplarisch Unterstützung beim Essenstransport mit Pizzen leisten. JOPP verspricht sich von dem Projekt einen Knowhow-Zuwachs in den Bereichen Elektronik und Sensorik.

    Die Pizza aus der Kantine kommt per Drohne

    Nach Angaben des Unternehmens ist der Transport von Hauspost, Ersatzteilen und anderen Kleinteilen zur Zeit mit hohem Zeitaufwand verbunden, der durch den Luftweg einfacher und schneller abgewickelt werden könnte. In dem gemeinsamen Projekt soll das mit voll autonom fliegenden Drohnen realisiert werden. Wichtig ist dabei die Erkennung von Hindernissen mit Sensoren, um Kollisionen zu vermeiden. Gestartet werden soll das Projekt voraussichtlich im Herbst. Eine Drohne mit über fünf Kilogramm Gesamtgewicht transportiert regelmäßig Essen von der im Werk 1 ansässigen Kantine ins Werk 2 von JOPP. Ein Genehmigungsantrag zum Überflug der Bahnstrecke Schweinfurt-Meiningen, von Straßen oder auch des Siemenswerks soll noch gestellt werden.