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Autofahrerin meldet Wildunfall und kassiert Anzeige | BR24

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Gegen eine Autofahrerin, die Dienstag Nacht pflichtbewusst einen Wildunfall in Tutzing der Polizei gemeldet hat, wird jetzt unversehens strafrechtlich ermittelt. Die 50-Jährige hatte das Reh ungesichert auf der Fahrbahn liegen lassen.

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Autofahrerin meldet Wildunfall und kassiert Anzeige

Gegen eine Autofahrerin, die Dienstagnacht pflichtbewusst einen Wildunfall in Tutzing der Polizei gemeldet hat, wird jetzt unversehens strafrechtlich ermittelt. Die 50-Jährige hatte das Reh ungesichert auf der Fahrbahn liegen lassen.

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Wie die Polizeiinspektion Starnberg berichtet, war die 50-jährige Peißenbergerin Dienstagnacht mit ihrem Pkw gegen 23.30 Uhr auf der Bundesstraße 2 Richtung Weilheim unterwegs, als ein Reh die Fahrbahn überquerte.

Die Frau konnte eine Kollision nicht mehr verhindern, das Reh starb noch an der Unfallstelle, an dem Fahrzeug entstand ein Schaden von 2.000 Euro.

Wildunfall mit unerwarteten Folgen

Die 50-Jährige ließ das Tier ungesichert auf der B2 liegen und fuhr zur Polizeiinspektion Weilheim, um den Unfall zu melden. In der Zwischenzeit fuhr jedoch eine 22-jährige Weilheimerin über das zwar tote, aber mitten auf der Fahrbahn liegende Reh.

Die Stoßstange ihres Pkw wurde dabei beschädigt, der Schaden beläuft sich auf 500 Euro. Gegen die Peißenbergerin wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und anderer Ordnungswidrigkeiten ermittelt.

Polizei: Unfallstelle muss immer abgesichert werden

Die Polizeiinspektion Starnberg weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Autofahrer bei einem Wildunfall verpflichtet sind, sofort die Polizei zu verständigen und bis zum Eintreffen der Streife die Unfallstelle abzusichern.

Außerdem müssen Autofahrer das Tier von der Fahrbahn entfernen, um weiteren Schaden zu vermeiden.