Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Autofahrer wegen Beleidigung von Feuerwehrleuten verurteilt | BR24

© picture-alliance/dpa

Feuerwehruniformen (Symbolbild)

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten
  • Artikel mit Video-Inhalten

Autofahrer wegen Beleidigung von Feuerwehrleuten verurteilt

Während eines Einsatzes nach einer Massenkarambolage hat ein Autofahrer Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Waldaschaff als "faule Schweine" beschimpft. Jetzt wurde er vor Gericht zu 2.000 Euro Geldstrafe verurteilt.

Per Mail sharen

Das Urteil hat die Feuerwehr auf ihrer Facebookseite veröffentlicht. Jonathan Büttner von der Freiwilligen Feuerwehr Waldaschaff zeigt sich über die große Resonanz sehr erfreut:

"Jetzt hat man ein Urteil gefällt, was hoffentlich eine abschreckende Wirkung hat. Es ist schon ein positives Gefühl, dass man die Feuerwehr unterstützt und man uns Solidarität bekundet. Das ist ein positives Zeichen, dass es nicht nur die Leute gibt, die aus der Reihe tanzen und gegen die Einsatzkräfte auftreten, sondern dass da auch viel Zuspruch herrscht." Jonathan Büttner, Feuerwehr Waldaschaff

Autofahrer schreibt Kommentar auf Facebook-Seite der Feuerwehr Waldaschaff

Am 4. März 2018 waren Feuerwehrleute aus Waldaschaff bei einem Einsatz nach einer Massenkarambolage mit sechs Schwerverletzten auf der A3 von einem Autofahrer beleidigt worden. Die A3 musste wegen der Aufräumarbeiten stundenlang gesperrt werden. Dem Mann gingen die Aufräumarbeiten offenbar nicht schnell genug. Er beschimpfte die Feuerwehrleute vor Ort, setzte anschließend einen beleidigenden Kommentar auf der Facebook-Seite der Feuerwehr Waldaschaff ab und bezeichnete die Einsatzkräfte als "unfreundliche, faule Schweine".

2.000 Euro Geldstrafe - viel Zuspruch für Feuerwehr in Sozialen Medien

Nun berichtete die Freiwillige Feuerwehr Waldaschaff, dass der Autofahrer zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro verurteilt worden ist. Dafür bekam die Feuerwehr inzwischen tausendfache Zustimmung. Im Original Facebook-Post heiß es:

"Am Unfallort bzw. an der Ausleitung von der Autobahn wies ein aufgebrachter PKW-Fahrer einen Feuerwehrmann zurecht, er und seine Kameraden wären doch "faule Säue" und er soll zusehen, dass die Autobahn wieder frei wird. Sofort wurde ein Polizist darauf aufmerksam und nahm die Feuerwehr in Schutz. Er bot dem Fahrer an, mitzuhelfen, wenn es ihm nicht schnell genug gehe. Kurze Zeit später postet er unter unseren Einsatz-Bericht unter anderem "Idioten... übrigens die Feuerwehrleute sind unfreundliche, faule Schweine, das sei mal festzuhalten! 😡". Heute erreichte uns über die Polizei die Meldung, dass der Autofahrer zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.000,- verurteilt worden ist." Auszug aus dem Facebook-Post der Freiwilligen Feuerwehr Waldaschaff

Bei dem Einsatz am 4. März 2018 waren die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn, die Feuerwehr Altfeld sowie die Feuerwehreinsatzleitung der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg mit über 80 Einsatzkräften vor Ort.

Audio nicht mehr verfügbar

Dieses Audio konnte leider nicht geladen werden, da es nicht mehr verfügbar ist.

Weitere Information zur Verweildauer

© BR

Während eines Einsatzes nach einer Massenkarambolage hat ein Autofahrer Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Waldaschaff als "faule Schweine" beschimpft. Jetzt wurde er vor Gericht zu 2.000 Euro Geldstrafe verurteilt.

Video nicht mehr verfügbar

Dieses Video konnte leider nicht geladen werden, da es nicht mehr verfügbar ist.

Weitere Information zur Verweildauer

© BR

Ein Autofahrer hat Feuerwehrleute aus Waldaschaff während eines Einsatzes als "faule Schweine" beschimpft. Ein Gericht verurteilte den Mann zu einer Geldstrafe. Feuerwehrmann Jonathan Büttner, der damals mit dabei war, begrüßt das Urteil.