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Autobahn und Flughafen: Keine Angst vor Blow-ups | BR24

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Die bisher heißeste Woche des Jahres hat begonnen, mit Tagestemperaturen weit über 30 Grad. Anders als in früheren Jahren muss man aber diesmal auf den südbayerischen Autobahnen keine Angst vor den sogenannten Blow-ups haben.

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Autobahn und Flughafen: Keine Angst vor Blow-ups

Die bisher heißeste Woche des Jahres hat begonnen, mit Tagestemperaturen weit über 30 Grad. Anders als in früheren Jahren muss man aber diesmal auf den südbayerischen Autobahnen keine Angst vor den sogenannten Blow-ups haben.

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Die Gefahr von "Blow-ups" besteht nur auf Straßen mit alten Betonplatten. Diese dehnen sich bei Hitze aus, die Fugen können den Druck nicht mehr ausgleichen, und die Straßendecke hebt sich. Auf der A 92 und der A 93 zum Beispiel ist das in früheren Jahren passiert.

Dehnungsstreifen wurden eingebaut

lnzwischen wurden aber alle 400 Meter Dehnungsstreifen eingebaut. Im Bereich der Autobahndirektion Südbayern gebe es keine Stelle mehr, an der ein Blow-up drohe, sagte ein Sprecher dem Bayerischen Rundfunk. Bei besonders extremer Hitze könnte es allenfalls die Fugen noch "ein bisschen hochquetschen", so dass es "ganz kleine Buckel" gebe, die dann eben abgefräst würden.

Auch am Flughafen keine Blow-up-Gefahr

Auch am Flughafen München mit seinen langen Runways besteht keine Blow-up-Gefahr. Dort sind zwar lauter 25 Quadratmeter große Betonplatten verlegt und miteinander verdübelt. Aber dazwischen gibt es Fugen, die so groß sind, dass die Platten selbst im Falle einer Ausdehnung durch starke Hitze nicht aneinanderstoßen würden, wie ein Flughafensprecher versichert. Somit könne es auch gar nicht zu Aufwölbungen kommen.