Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Ottobrunn: Nach Unfall Ermittlungen wegen versuchten Totschlags | BR24

© BR / Henning Pfeifer

Foto, das unser Polizeireporter am Tatort in Ottobrunn aufgenommen hat. Am Boden ist noch eine Markierung der Polizei.

Per Mail sharen
Teilen

    Ottobrunn: Nach Unfall Ermittlungen wegen versuchten Totschlags

    Nach einem Verkehrsunfall mit einem Schwerverletzten ermittelt die Polizei nun wegen versuchten Totschlags. In einem Wohngebiet in Ottobrunn bei München soll ein Mann einen Verwandten möglicherweise absichtlich mit einem Auto angefahren haben.

    Per Mail sharen
    Teilen

    Nach einem mysteriösen Verkehrsunfall in Ottobrunn hat die Polizei nun Ermittlungen wegen versuchten Totschlags aufgenommen. In dem Wohngebiet soll ein Mann einen Verwandten absichtlich angefahren haben. Das Auto wurde später gefunden, der mutmaßliche Täter ist auf der Flucht.

    Mann wurde über die Motorhaube geschleudert

    Wie das Münchner Präsidium heute berichtet, soll der 23-jährige Münchner den 38-jährigen Verwandten auf einem Fußgängerweg frontal erfasst haben. Dem Vorfall soll ein Streit zwischen beiden Männern vorangegangen sein. Der Ältere wurde auf die Motorhaube geschleudert und abgeworfen. Der Fahrer soll das Auto daraufhin auf dem Fußweg beschleunigt haben und davongerast sein. Passanten konnten sich laut Polizei nur durch einen Sprung zur Seite retten.

    Schwere Verletzungen an Brust und Kopf, aber keine Lebensgefahr

    Das Opfer erlitt Brüche im Bereich der Brustwirbelsäule und eine Kopfplatzwunde. Der 38-Jährige kam zur stationären Behandlung in eine Klinik, Lebensgefahr besteht nicht. Gestern wurde das stark beschädigte Auto im Münchner Osten abgestellt gefunden, der Fahrer konnte noch nicht gefasst werden. Ermittelt wird gegen den 23-Jährigen wegen eines versuchten Totschlags. Zum verwandtschaftlichen Verhältnis wollte sich die Polizei nicht äußern, Anwohner sprachen von Cousins. Auch zum Hintergrund des Streits äußerte sich die Polizei nicht.