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Demo an Uni Erlangen: Ausstieg aus Tierversuchen gefordert | BR24

© BR/ Julia Demel

Laut der Organisation "Ärzte gegen Tierversuche" werden an der Uni Erlangen jährlich rund 10.000 Tiere für wissenschaftliche Zwecke getötet.

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Demo an Uni Erlangen: Ausstieg aus Tierversuchen gefordert

Etwa 30 Menschen sind dem Aufruf von "Ärzte gegen Tierversuche" gefolgt und haben auf dem Erlanger Schloßplatz gegen Tierversuche an der Friedrich-Alexander-Universität demonstriert. Dort sollen jährlich etwa 10.000 Tiere getötet werden.

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Die etwa 30 Tierschützer haben sich in Erlangen auch an einem Demonstrationszug durch die Innenstadt beteiligt. Zu dem Protesttag hatte die Organisation "Ärzte gegen Tierversuche" aufgerufen. Anschließend forderten die Demonstranten vor der Hauptverwaltung der Universität von den Verantwortlichen, künftig auf eine Forschung ohne Tierversuche zu setzen.

2,8 Millionen getötete Tiere pro Jahr

Nach Angaben der Tierschutzorganisation werden allein an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen jährlich mehr als 10.000 Tiere für wissenschaftliche Zwecke getötet. Insgesamt sterben nach ihren Angaben rund 2,8 Millionen Tiere pro Jahr in deutschen Laboren.

Computersimulationen als Alternative

Die Ärztevereinigung erklärte, es gebe heutzutage andere Methoden, um neue Arzneimittel auszuprobieren, zum Beispiel mit Computersimulationen oder Versuche an aus menschlichen Zellen gezüchteten Organen. Der Protest verlief friedlich, auch die Coronaauflagen wurden durchwegs eingehalten.

© BR

Der Verein "Ärzte gegen Tierversuche" hat einen bundesweiten Aktionstag veranstaltet. Auch in Erlangen fand eine Kundgebung am Rathausplatz statt. Die Demonstranten kritisierten, dass Teile der Pharmaindustrie weiterhin Tests an Mäusen durchführten.

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