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Ausstellung in Augsburg: Kinder auf der Flucht von 1939 bis 2015 | BR24

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Die Ausstellung thematisiert das Schicksal geflüchteter Kinder - damals und heute.

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Ausstellung in Augsburg: Kinder auf der Flucht von 1939 bis 2015

Flucht ohne Eltern, ein Neuanfang im Kindesalter: In der ehemaligen Synagoge Kriegshaber beleuchtet eine neue Ausstellung das Schicksal von geflüchteten Kindern, von den Kindertransporten im Holocaust bis hin zu unbegleiteten Minderjährigen heute.

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"Über die Grenzen – Kinder auf der Flucht" lautet der Titel der neuen Ausstellung in der Ehemaligen Synagoge im Augsburger Stadtteil Kriegshaber. Die Schau im Jüdischen Museum thematisiert die Geschichte von jüdischen Kindern aus Schwaben, die während des Dritten Reichs ins rettende Ausland verschickt wurden. Zur Ausstellungseröffnung kommen auch Nachkommen der geflüchteten Kinder.

10.000 jüdische Kinder ins Ausland gerettet

Damals, in den Jahren 1938 bis 1939, wurden über 10.000 jüdische Kinder durch Kindertransporte aus dem Deutschen Reich gerettet. Die Brücke zur Gegenwart schlägt die Ausstellung, indem sie das Schicksal von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zeigt – und damit auf die gesellschaftspolitische Aktualität des Themas verweist.