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Ausstellung "Die besten deutschen Comics" im Erika-Fuchs Haus | BR24

© Erich Malter

Die Preisträger des Max und Moritz-Preises bei der Gala in Erlangen. Ihre Werke werden nun im Erika-Fuchs-Haus in Schwarzenbach gezeigt.

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    Ausstellung "Die besten deutschen Comics" im Erika-Fuchs Haus

    Das Erika-Fuchs-Haus, Museum für Comic und Sprachkunst, hat am Freitag seine neue Sonderausstellung eröffnet. "Die besten deutschen Comics" zeigt Werke der aktuellen Max und Moritz-Preisträger, ausgezeichnet beim Internationalen Comicsalon Erlangen.

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    Der Max und Moritz-Preis gilt als die bedeutendste Auszeichnung für Comic-Künstler im deutschsprachigen Raum. Die Ausstellung ist im Erika-Fuchs-Haus in Schwarzenbach bis zum 14. April zu sehen. Im Anschluss wandert sie durch mehrere Stationen in Deutschland.

    Spannender Einstieg in die Comic-Szene

    In der Ausstellung zeigen Originalzeichnungen, Skizzen und Entwürfe die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen und Zeichenstile. Fotos der Arbeitsplätze geben einen Eindruck von den unterschiedlichen Arbeitsweisen der Künstler. Eine Leseecke lädt dazu ein, in Ruhe in den Werken zu schmökern. Damit bietet die Ausstellung einen intensiven Einblick in die deutschsprachige Comicszene – und einen guten Einstieg für diejenigen, die mit Comics bislang wenig vertraut sind.

    Arbeiten von Ulli Lust und Sarah Burrini

    In ihrer Graphic Novel "Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein" erzählt Ulli Lust mit schonungsloser Offenheit und deftigen Zeichnungen von ihrer Dreiecksbeziehung mit einem älteren Künstler und einem nigerianischen Lebemann. Auch Sarah Burrini zeichnet in "Das Leben ist kein Ponyhof" Episoden aus dem Leben eines Alter Egos.

    "Die drei ???" und männliche Liebeswirren

    Mit dabei in der Präsentation ist auch "Die drei ??? und das Dorf der Teufel", eine Comic-Adaption der beliebten Jugendserie. Außerdem gewähren die Studierenden der HfbK Saar in ihrer fantasievollen Publikation "Paradies" einen beeindruckenden Blick in die Zukunft des grafischen Gewerbes. Und schließlich ist auch Reinhard Kleist mit von der Partie. Er hat eindringliche Biografien, unter anderem von Johnny Cash, Fidel Castro und Nick Cave gezeichnet. Preisgekrönt ist dieses Jahr eine Geschichte um die Liebeswirren dreier unterschiedlicher Männer.