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Ausgerastet, Autos ausgebremst und gerammt | BR24

© Daniel Karmann/dpa

Außenansicht Landgericht Schweinfurt

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    Ausgerastet, Autos ausgebremst und gerammt

    Das Landgericht Schweinfurt prüft im Rahmen eines Sicherungsverfahrens, ob ein Mann längerfristig in der Psychiatrie bleiben muss. Der 59-Jährige war ausgerastet und hatte bei einer wilden Fahrt mehrere Verkehrsteilnehmer gerammt.

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    Dem Mann wird unter anderem gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen. Im Sommer 2015 soll der 59-Jährige zunächst in Bad Neustadt an der Saale einen Wagen gerammt haben. Dann wurde die Autobahn 7 im Landkreis Schweinfurt zum Tatort.

    Folgenreiche Minuten auf der Autobahn

    Auf der A7 bei Wasserlosen soll der Mann insgesamt sechs Autofahrer in ihren Pkw ausgebremst, bedrängt oder von hinten gerammt haben - und das innerhalb von wenigen Minuten. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. An den Autos entstand ein Schaden in Höhe von rund 9.000 Euro.

    Schuldunfähig wegen psychischer Erkrankung

    Laut Gericht war der Mann wegen einer psychischen Krankheit zum Zeitpunkt der Taten schuldunfähig und wird seitdem in einer Klinik behandelt. Das heute beginnende Sicherungsverfahren soll nun klären, ob er längerfristig in der Psychiatrie bleiben muss. Insgesamt sind drei Verhandlungstage angesetzt.