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© Barbara Ecke, Norbert Steiche, Achim Winkelmann/BR-Mainfranken
Bildrechte: Roland Schönmüller

Das sonnige Wetter lockt viele Menschen ins Freie, auch für Ostern sieht die Prognose gut aus. Die Polizei bereitet sich in Aschaffenburg, Miltenberg und Würzburg auf verstärkte Kontrollen der Corona-Abstandsregeln vor.

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Ausflugswetter an Ostern: Mehr Polizeikontrollen in Unterfranken

Das sonnige Wetter lockt viele Menschen ins Freie, auch für Ostern sieht die Prognose gut aus. Die Polizei bereitet sich in Aschaffenburg, Miltenberg und Würzburg auf verstärkte Kontrollen der Corona-Abstandsregeln vor.

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Von
  • Barbara Ecke
  • Achim Winkelmann
  • BR24 Redaktion

Die Polizei in Aschaffenburg und Miltenberg bereitet sich auf verstärkte Kontrollen der Abstandsregeln am Osterwochenende vor. Der Miltenberger Landrat Jens Marco Scherf appelliert an die Bürger, nicht nur die "ausgetretenen“ Ausflugsziele zu nutzen. Im Gespräch mit BR24 betont er: "Der Kreis Miltenberg hat mit Spessart und Odenwald so viele schöne Möglichkeiten spazieren zu gehen, da muss es keine Ballung irgendwo geben." Vor allem das neugestaltete Mainufer in Miltenberg lockt bei schönem Wetter viele Besucher an.

Blick auf die Hotspots am Mainufer

Im Landkreis Aschaffenburg sind zum Beispiel die Weinberge in Michelbach oder Großostheim ein beliebtes Ausflugsziel, aber auch der Hahnenkamm in Alzenau. Hier werde aber nicht mit problematischen "Hotspots" und allzu großen Menschenansammlungen gerechnet, sagt Stephan Baumgärtner von der Polizei Aschaffenburg.

In der Stadt Aschaffenburg hat die Polizei allerdings das Mainufer unterhalb des Schlosses genau im Blick. Hier hatte es vergangenen Sommer Probleme mit großen Gruppen von alkoholisierten Jugendlichen gegeben.

Verstärkte Polizeikontrollen

Laut Baumgärtner wird es deswegen in den kommenden Tagen bis zum Ostermontag verstärkte Polizeikontrollen geben, vor allem in den Kernzeiten von 17.00 Uhr bis 23.00 Uhr. Die Beamten werden kontrollieren, ob das Alkohol- und Lautsprecherverbot am Mainufer eingehalten wird, ebenso wie die Abstandsregeln.

Auch sogenannte "Kommunikationsbeamte" werden unterwegs sein. Sie sollen vor allem mit Jugendlichen ins Gespräch kommen, die sich nicht an die Regeln halten. Zudem werde es Verstärkung von der Stadt durch die City-Streife und das Ordnungsamt geben, so Polizeisprecher Baumgärtner.

Vergleichbare Situation in Würzburg

Ähnlich sieht die Situation in Würzburg aus. Verstärkte Kontrollen wird es vor allem an der alten Mainbrücke und entlang der Mainwiesen geben. Dort waren die Beamten schon am Wochenende gemeinsam mit dem Ordnungsdienst unterwegs. "Wir appellieren an die Vernunft, müssen aber angesichts steigender Zahlen die Regeln konsequent durchsetzen", sagt Polizeisprecher Björn Schmitt. Die Stadt hat die Maskenpflicht auf der Brücke, am Hauptbahnhof und in Teilen der Altstadt verlängert. Ende der Woche sollen außerdem weitere Schilder aufgestellt werden, die auf die Abstandsregeln hinweisen. Dabei sollen weitere Hotspots wie der Graf-Luckner-Weiher und der Hubland einbezogen werden, kündigte Stadtsprecher Georg Wagenbrenner an.

An der Mainschleife Probleme mit Wohnmobilisten

An der Mainschleife rund um Volkach bereiten den Verantwortlichen derzeit vor allem wild parkende Wohnmobilisten Kopfzerbrechen. "Wir können die Plätze in Volkach und Nordheim wegen der Infektionslage derzeit leider noch nicht öffnen. Weil trotzdem immer wieder Wohnmobile abgestellt wurden, wurden die Zufahrten jetzt abgesperrt oder Verbotsschilder aufgestellt", sagt Tourismuschef Marco Maiberger. In der Volkacher Innenstadt wurden zusätzliche Müllcontainer aufgebaut. Derzeit verhalten sich die Besucher sehr vernünftig und halten Abstand, so Maiberger. Eine Maskenpflicht oder ein eigenen Sicherheitsdienst wie im vergangenen Sommer gebe es deshalb noch nicht.

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