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Ausbildungsmarkt in Schwaben trotz Corona stabil | BR24

© BR/Mario Kubina

Die Ausbildung in den Betrieben in Schwaben läuft trotz der Corona-Pandemie normal. Das ergab eine Umfrage der IHK. Grund dafür ist auch der Fachkräftemangel.

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Ausbildungsmarkt in Schwaben trotz Corona stabil

Die Folgen von Corona für den schwäbischen Ausbildungsmarkt halten sich offenbar in Grenzen. Eine Umfrage der IHK zeigt, dass die Ausbildung größtenteils normal läuft – allerdings könnte die Corona-Pandemie mittelfristige Folgen haben.

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Im Großen und Ganzen läuft die Ausbildung trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie normal weiter – das geben dreiviertel der schwäbischen Unternehmen an, die sich an einer bundesweiten Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) beteiligt haben. Aus Schwaben haben rund 500 Betriebe auf die Umfrage geantwortet.

Weniger Ausbildungsverträge aufgelöst

In einem Drittel der schwäbischen Unternehmen sind die Azubis laut IHK ab und zu im Homeoffice oder arbeiten mobil. In Kurzarbeit sind die jungen Leute aber nur sehr selten. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: In den letzten dreieinhalb Monaten ist die Zahl der Vertragsauflösungen im Vergleich zum Vorjahr nicht angestiegen. Mit 861 wurden im gleichen Zeitraum des Vorjahres sogar mehr Ausbildungsverträge aufgelöst als in diesem Jahr (434).

Auszubildende in Schwaben sollen größtenteils übernommen werden

Mehr als zwei Drittel der Betriebe wollen laut IHK Schwaben ihre Azubis außerdem nach der Lehre übernehmen. Die Gründe dafür sieht die IHK unter anderem im Fachkräftemangel. Dieser bestehe unabhängig von Corona weiter.

Zahl der Ausbildungsplätze könnte mittelfristig sinken

Allerdings geht die IHK davon aus, dass die Corona-Pandemie mittelfristig Auswirkungen haben wird. Die Zahl der Ausbildungsplätze wird nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammer sinken, vor allem in Branchen wie dem Hotel- und Gaststättengewerbe, die besonders vom Lockdown betroffen waren.