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Ausbauprogramm für die Würzburger Uniklinik | BR24

© pa-dpa

Luftbild Uniklinikum Würzburg

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    Ausbauprogramm für die Würzburger Uniklinik

    Die Würzburger Uniklinik wird in den kommenden sieben Jahren umfassend modernisiert. Mehr als 400 Millionen Euro steckt der Freistaat in mehrere Bauprojekte - vom neuen Kopfklinikum bis zum Zentrum für Strahlentherapie.

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    Einzelheiten zu den anstehenden Bauprojekten hat das Klinikum heute Vormittag bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

    Neubauten und Sanierungen

    Demnach fließen allein 130 Millionen Euro in den Neubau der Kopfkliniken, in denen Augen- und Hals-Nasen-Ohren-Klinik sowie weitere neurologische Fachkliniken untergebracht werden. Ebenfalls rund 130 Millionen Euro werden in ein Frauen-Mutter-Kind-Zentrum investiert. Neu gebaut werden außerdem das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz, ein Rechenzentrum, die Poliklinik für Strahlentherapie und mehrere Institute der Medizinischen Fakultät.

    Engere Vernetzung der Bereiche

    Die verschiedenen medizinischen Bereiche sollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten. Außerdem sollen neue Technik eingebaut und Hygienestandards verbessert werden, kündigte der Ärztliche Direktor Professor Georg Ertl an.

    "Die Bausumme von 400 Millionen Euro hört sich zwar riesig an, aber auch andere Großkrankenhäuser wie das Münchner Klinikum Großhadern stehen vor ähnlichen Investitionen." Anja Simon, Kaufmännische Direktorin der Würzburger Uniklinik

    Arbeiten im laufenden Betrieb

    Die Um- und Neubauten im laufenden Betrieb und die Verlängerung zweier Straßenbahnlinien werden sich auf Patienten, Mitarbeiter und Anwohner auswirken. Die Kaufmännische Direktorin glaubt aber, dass die Beeinträchtigungen "auf ein erträgliches Maß" reduziert werden können. Die Würzburger Uniklinik ist mit 6.100 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber der Stadt. Jährlich behandeln die Ärzte stationär 66.000 Patienten, hinzu kommen 235.000 ambulante Behandlungen.