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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am Bahnsteig in Eltersdorf
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Autoren

Marion Christgau
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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am Bahnsteig in Eltersdorf

Über die Pläne informierten heute in Eltersdorf der Bayern-Bevollmächtigte der Deutschen Bahn Klaus-Dieter Josel, Verkehrsstaatssekretär Josef Zellmeier und Innenminister Joachim Herrmann. Demnach wird es laut Herrmann auf der Strecke zwar keinen exakten 20-Minuten-Takt geben, pro Stunde aber sollen drei S-Bahnen in jede Richtung fahren.

Sieben neue Weichen

Die Interimslösung, für die behelfsweise in Fürth-Unterfarrnbach sieben Weichen eingebaut werden, ist notwendig geworden, weil aufgrund des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts zum sogenannten Fürther Verschwenk der Ausbau in diesem Streckenabschnitt stockt. Ein endgültiger Ausbau könnte deshalb nach den Angaben der Deutschen Bahn rund zehn Jahre dauern.

Baubeginn im nächsten Jahr

Im nächsten Jahr soll mit den Bauarbeiten für die Übergangslösung begonnen werden. Die Fertigstellung ist 2021 geplant. Für Innenminister Joachim Herrmann eine lohnenswerte Investition:

„Auf dieser Strecke sind im S-Bahn-Netz Nürnberg die meisten Leute unterwegs".

Auch Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung begrüßt diese Vereinbarung, die aus Fürther Sicht einen „deutlichen Fortschritt“ für den regionalen S-Bahn-Verkehr erzielt. Wichtig sei aber in diesem Zusammenhang, dass die Bahn gutes Zugmaterial einsetze und ein gute Wartung gewährleiste, um die erforderliche Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit für die vielen Pendler sicherzustellen.

Vorbeifahrende S-Bahn Nürnberg

Vorbeifahrende S-Bahn Nürnberg

Güterzugtunnel aufgestuft

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten für die Übergangslösung soll auch der Südzugang zum Haltepunkt Eltersdorf gebaut werden. Das Bundesverkehrsministerium hat außerdem den Güterzugtunnel Fürth in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgestuft. Der Tunnel soll das Streckennetz im Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen entlasten.