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Unterfranken: Optimierungsbedarf bei digitaler Infrastruktur | BR24

© picture-alliance/dpa

Highspeed-Internet (Symbolbild)

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    Unterfranken: Optimierungsbedarf bei digitaler Infrastruktur

    Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Unterfranken ist noch zu optimieren. Laut der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) gibt es im ländlichen Raum noch Gegenden ohne schnelles Internet und ohne Handy-Empfang.

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    Neuen Studien der VBW zufolge hinkt Unterfranken bei schnellem Internet – bis zu 100 Mbit pro Sekunde – anderen bayerischen Regierungsbezirken hinterher: Während bayernweit 67 Prozent aller Haushalte darauf Zugriff haben, sind es in Unterfranken lediglich 59 Prozent. Gleichzeitig seien in Unterfranken derzeit noch unterdurchschnittlich wenige Haushalte an ein Glasfasernetz angebunden. Im gesamten Freistaat hätten 11,6 Prozent der Haushalte einen Glasfaseranschluss, in Unterfranken seien es etwa fünf Prozent weniger.

    Internet: 95 Prozent der Unterfranken sind gut versorgt

    Der VBW zufolge verfügen gut 95 Prozent aller Haushalte in Unterfranken über einen Internetanschluss mit 30 Mbit/s. Dieser Wert – 95 Prozent – liegt leicht über dem bayerischen Durchschnitt: 93,7 Prozent. Der Freistaat belegt hierbei der VBW zufolge einen bundesweiten Spitzenplatz.

    VBW Unterfranken: hiesiges Mobilfunknetz weist noch Lücken auf

    Im bayerischen Vergleich verfüge Unterfranken über ein gutes Mobilfunknetz, sagte Wolfgang Fieber, Vorsitzender der Bezirksgruppe Unterfranken der VBW. Allerdings gebe es nach wie vor noch viele weiße Flecken, in denen es keinen Mobilfunkempfang gibt. Das sei für die Wirtschaft, insbesondere entlang der Verkehrsstraßen, ein Problem. "Wenn mir in der Zeit, in der ich reise, die Verbindung zusammenbricht, dann behindert mich das in der gesamten Arbeit", sagte Fieber.