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Aus Spaß als Mörder ausgegeben - Mann muss Strafe zahlen | BR24

© dpa/pa/Andreas Franke

Großeinsatz (Symbolbild)

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    Aus Spaß als Mörder ausgegeben - Mann muss Strafe zahlen

    Mit einer blutverschmierten Hand hatte ein Rosenheimer im Februar einer Supermarkt-Angestellten Angst eingejagt. Er habe jemanden getötet und suche ein weiteres Opfer. Doch es war nur ein schlechter Scherz - nun bekam der Mann die Rechnung dafür.

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    Er war blutverschmiert kam in einen Rosenheimer Supermarkt und sagte zu einer Angestellten, dass er jemanden ermordet habe und auf der Suche nach einem weiteren Opfer sei. Dann verschwand der Mann. Aber: Der seltsame Auftritt im Februar war nur ein schlechter Scherz, für den der 67-Jährige nun bezahlen muss.

    Mann muss Polizeikosten und Geldstrafe zahlen

    Gleich nach seinem Erscheinen lief eine Großfahndung. Etwa einen Monat danach waren Ermittler dem Mann dann auf die Spur gekommen. Er hatte niemanden ermordet - das Ganze stellte sich als Scherz heraus. Daraufhin hatte das Amtsgericht einen Strafbefehl wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten erlassen. Laut Polizeipräsidium Oberbayern Süd muss der Mann nun 3.240 Euro für die Fahndung bezahlen. Außerdem sei eine "empfindliche" Geldstrafe verhängt worden, die er zusätzlich zu den Einsatzkosten bezahlen müsse.

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