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Aus Schießanlage soll Naherholungsgebiet werden | BR24

© Gemeinde Gerbrunn

ehemalige Schießanlage in Gerbrunn

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    Aus Schießanlage soll Naherholungsgebiet werden

    Die ehemalige US-Schießanlage in Gerbrunn soll in ein Naherholungsgebiet umgewandelt werden – und das, ohne dass die historischen Spuren beseitigt werden. Für den Umbau schießt der Bund rund eine Million Euro zu.

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    Damit ist die ehemalige Schießanlage eines von insgesamt 24 Projekten, das Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) für das Programm "Nationale Projekte des Städtebaus 2017" ausgewählt hat.

    Umnutzung für 2,3 Mio. Euro

    Der Gerbrunner Gemeinderat hatte im Dezember ein entsprechendes Nutzungskonzept beschlossen. Markus Meyer, Geschäftsleiter der Gemeinde, beziffert die Gesamtkosten für die Maßnahmen gegenüber dem BR auf etwa 2,3 Millionen Euro.

    Vorgesehen ist, die Betonbauten inmitten der Landschaft umzunutzen. So sei es laut Meyer beispielsweise denkbar, die Schießanlage, die noch aus der Wehrmachtszeit stammt, in eine Kletterwand umzufunktionieren. Außerdem will der Obst- und Gartenbauverein auf dem acht Hektar großen Gelände einen Lehrpfad anlegen. Daneben soll ein abwechslungsreiches Wegenetz Skatepark, Mountainbike-Strecken und Naturerlebnishaus verbinden und außerdem Raum für den Artenschutz schaffen.

    Gerbrunn gegen Bewerber aus ganz Deutschland durchgesetzt

    "Ein tolles Projekt," freut sich MdB Bernd Rützel (SPD), der aus Gemünden stammt. Die Gerbrunner würden so ein Naherholungsgebiet bekommen, das verschiedenste Nutzungsmöglichkeiten vereint. Insgesamt werden die ausgewählten Projekte mit rund 65 Millionen Euro gefördert. Beworben hatten sich Gemeinden aus ganz Deutschland mit insgesamt 90 Konzepten.