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Aus für "Große Landstadt Fichtelgebirge" bei den Kommunalwahlen | BR24

© dpa / picture alliance / Nicolas Armer

Der Verein "Große Landstadt Fichtelgebirge" will vier Landkreise zu einer Kommune vereinen.

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Aus für "Große Landstadt Fichtelgebirge" bei den Kommunalwahlen

Die Bürgerbewegung "Große Landstadt Fichtelgebirge" hat nicht genügend Unterstützer mobilisiert, um an den anstehenden Kommunalwahlen im März teilzunehmen. Die Vereinigung hatte das Ziel, gut 40 Orte zu einer Kommune zu vereinen.

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Eigentlich wollte die "Große Landstadt Fichtelgebirge" auf drei Ebenen gleichzeitig in die Politik einsteigen: In den Stadtrat der Stadt Wunsiedel und in den Kreistag des Landkreises. Mit seinem Vorsitzenden Matthias Popp hatte der Verein sogar einen eigenen Kandidaten für das Amt des Landrats. Doch daraus wird nun nichts, denn die Bürgerbewegung konnte nicht genügend Unterstützer mobilisieren, um an den anstehenden Kommunalwahlen im März teilzunehmen.

Zu wenig Unterschriften für die Bürgerbewegung

Keine der drei Listen hat genügend Unterschriften sammeln können, bestätigten Stadt und Landkreis Wunsiedel dem Bayerischen Rundfunk. Für den Wunsiedler Stadtrat zum Beispiel kamen nur 89 von erforderlichen 120 Unterstützern zusammen, also etwa drei Viertel. In den Ausschusssitzungen in Stadt und Landkreis wurden die Listen deshalb gestern nicht für die Wahl zugelassen.

Ziel ist wirtschaftlicher Aufschwung für die Region

Die Wählervereinigung hat das Ziel, gut 40 Orte in vier Landkreisen zu einer "Großen Landstadt Fichtelgebirge" mit 160.000 Einwohnern zu vereinen und damit einen wirtschaftlichen Aufschwung für die Region zu bewirken. Die Kommune wäre damit die viertgrößte in ganz Bayern. Der Verein wurde vor einem Jahr gegründet.