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Aus den VR-Banken in Hof und Bayreuth wird eins | BR24

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    Aus den VR-Banken in Hof und Bayreuth wird eins

    Die VR-Banken von Hof und Bayreuth wollen zum 1. Januar 2017 fusionieren. Damit entsteht die größte VR-Bank Oberfrankens mit einem Umsatz von zwei Milliarden Euro und rund 50 Filialen von Plech im Süden bis Plauen im Norden.

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    Die knapp 500 Bankmitarbeiter in Hof und Bayreuth müssten durch die Fusion aktuell keine betriebsbedingten Kündigungen fürchten, erklärte der Hofer VR-Bank-Chef Jürgen Handke auf Nachfrage des Bayerischen Rundfunks. Juristischer Sitz der neuen Bank wird Bayreuth. Da aber in Bayreuth und Hof jeweils die Hauptstellen erhalten bleiben, werde sich an den Gewerbesteuerzahlungen nichts ändern, so Handke.

    Neues Vorstandsteam

    Er betonte, dass das Geldinstitut nach dem Zusammenschluss von Bayreuth und Hof auch offen sei für weitere Fusion mit anderen Genossenschaftsbanken. Neben Handke sitzen im neuen Vorstandsteam der VR-Bank Bayreuth-Hof die bisherigen Vorstände aus Bayreuth, Markus Schappert und Jürgen Dünkel sowie Bernd Schnabel aus Hof.

    Niedrige Zinsen als Grund

    Mit dem Zusammenschluss reagieren die beiden Banken auf das anhaltende Niedrigzins-Niveau, zunehmende Bürokratie und das geänderte Kundenverhalten. Das letzte Wort über den Zusammenschluss der beiden Banken haben die Vertreterversammlungen. Zuvor wollen die Vorstände beider Banken das Vorhaben im Rahmen mehrerer Dialogveranstaltungen ausführlich erläutern.