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Augsburger Hybrid-Bus in Chemnitz unterwegs | BR24

© Heiko Wolf / CVAG

Die Chemnitzer Verkehrsbetriebe testen einen Augsburger Hybridbus

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    Augsburger Hybrid-Bus in Chemnitz unterwegs

    Ob Mobilitäts-Flatrate oder City-Zone: Augsburg hat sich bundesweit einen Namen als verkehrspolitischer Vorreiter gemacht. Jetzt stellen die Schwaben der Stadt Chemnitz ihr Know-how zur Verfügung.

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    Wer zurzeit in Chemnitz in einen städtischen Bus steigt, fährt möglicherweise mit einem Gelenkbus mit Augsburger Kfz-Kennzeichen und Zirbelnuss-Aufdruck. Der silberne Bus mit Hybridantriebstechnologie ist ein Test-Fahrzeug, das die Stadtwerke Augsburg den Chemnitzer Verkehrsbetrieben (CVAG) für einige Wochen zur Verfügung stellen.

    Chemnitz will in Sachen Hybrid von Augsburg lernen

    Die Chemnitzer Verkehrsbetriebe haben nach eigenen Angaben kaum Erfahrung mit der Hybridantriebstechnologie - also mit der Kombination von Elektro- und Verbrennungsmotor. Die CVAG will die Zahl der gasbetriebenen Busse von 6 auf 35 erhöhen. Insgesamt fahren in Chemnitz 90 Fahrzeuge. In Augsburg fährt die Busflotte zu 100 Prozent mit Biogas.

    Seit Januar kostenlose City-Zone in Augsburg

    Augsburg sieht sich beim öffentlichen Nahverkehr bundesweit in einer Vorreiterrolle: Zum Jahreswechsel ist die neue City-Zone an den Start gegangen. Das Angebot gilt an neun Stationen rund um den Königsplatz, dem zentralen Knotenpunkt in der Augsburger Innenstadt. Wer innerhalb dieser Zone mit Bus oder Straßenbahn fährt, braucht dafür kein Ticket mehr.

    Bus, Tram und Car-Sharing aus einer Hand

    Auch mit der sogenannten Mobilitäts-Flatrate haben die Augsburger Stadtwerke zuletzt Schlagzeilen gemacht. Das Ticket beinhaltet Fahrten mit Bus, Straßenbahn, Leihfahrrädern und Carsharing-Autos. Die Flatrate ist in zwei Preis-Paketen erhältlich: für 79 Euro und 109 Euro monatlich - je nachdem, in welchem Umfang das Carsharing genutzt wird.