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Augsburg: Geheimes Lager für Corona-Schutzausrüstung | BR24

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In dieser Halle in Augsburg wird Corona-Schutzausrüstung gelagert

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Augsburg: Geheimes Lager für Corona-Schutzausrüstung

Um sich für eine befürchtete zweite Corona-Welle zu wappnen, hat die Stadt Augsburg in Schutzausrüstung investiert und mit Katastrophenschutz und Berufsfeuerwehr ein Lager angelegt. Der Ort ist geheim.

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Den genauen Standort des Depots kennen nur wenige. Das ist gewollt, denn hier lagert wertvolle Ausrüstung: 200.000 Masken, 7.000 Schutzanzüge, palettenweise Kartons mit Handschuhen, Visieren und Desinfektionsmittel.

Ziel: Gesundheitsversorgung am Laufen halten

Die Stadt hat das Material nach Erfahrung der ersten Corona-Welle im Frühjahr zusammengetragen, als viele Schutzmittel knapp geworden waren. "Da ist Augsburg einen Sonderweg gegangen, der aber richtig war. Wir müssen Arzt-Praxen am Laufen halten, wir müssen Kliniken am Laufen halten, die ambulante Pflege, wir müssen an unsere Schulen und Kitas denken", sagt Klaus Pintsch, der Ordnungsreferent der Stadt Augsburg.

Stadt will auf Engpässe vorbereitet sein

Sollte es auf dem freien Markt wieder Engpässe geben, dann können in Augsburg innerhalb weniger Stunden so genannte "Care-Pakete" bereitgestellt werden, für Haus-Ärzte oder Pflegekräfte etwa. Damit will die Stadt auf Nummer sicher gehen: "Wir haben 2,1 Mio Euro investiert, aber für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist das gut investiertes Geld", sagt Pintsch. Nach den Berechnungen der Stadt sollen die Vorräte im Ernstfall mindestens 20 Wochen lang ausreichen.

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