BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Aufträge zugeschanzt? SPD-Abgeordnete wehrt sich gegen Kritik | BR24

© BR

Im Kulmbacher Wahlkampf werden jetzt Korruptionsvorwürfe gegen den amtierenden Oberbürgermeister und auch die ehemalige Amtsinhaberin laut. Ihnen wird Vetternwirtschaft in der Vergabe von Architekturaufträgen vorgeworfen.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Aufträge zugeschanzt? SPD-Abgeordnete wehrt sich gegen Kritik

Ging bei der Auftragsvergabe der Arbeiterwohlfahrt in Kulmbach immer alles mit rechten Dingen zu? AWO-Kreisvorsitzende und SPD-Frau Aures sieht keine Mängel. Immer wieder waren Aufträge der AWO an das Architektenbüro ihres Ehemannes gegangen.

Per Mail sharen

Die SPD-Landtagsabgeordnete Inge Aures sieht keine Mängel bei der Vergabe von Architektenaufträgen bei der Arbeiterwohlfahrt in Kulmbach. Das Architektenbüro ihres Ehemannes hatte in der Vergangenheit immer wieder Aufträge der AWO erhalten.

"Geschäftsbeziehungen bestehen weitaus länger"

Inge Aures sagte dem Bayerischen Rundfunk, dass sie erst seit 2014 die Kreisvorsitzende der AWO sei. Geschäftsbeziehungen zwischen dem Architekturbüro Drenske und der AWO würden bis ins Jahr 1992 zurück gehen. Die Frankenpost hatte berichtet, dass Architektenaufträge des AWO Kreisverbandes in den letzten Jahren immer an den Kulmbacher Architekten Heinz-Herrmann Drenske vergeben worden seien - den Ehemann von Aures.

Aures: "Wir haben uns korrekt verhalten"

Zuletzt wurde ein Seniorenheim in Kulmbach umgebaut und saniert. Da bei dem Projekt keine öffentlichen Gelder geflossen seien, habe es auch nicht öffentlich ausgeschrieben werden müssen, so Aures. Außerdem müsse ein externer Wirtschaftsprüfer jährlich alle Vorgänge überprüfen. Da habe es keine Beanstandungen gegeben. "Wir haben uns korrekt verhalten," sagte Inge Aures dem Bayerischen Rundfunk.