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Bildrechte: Florian Atzmüller

Die Aufräumarbeiten in der überschwemmten Grundschule in Dittlofsroda im Landkreis Bad Kissingen dauern noch an.

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Aufräumarbeiten bei überschwemmter Grundschule in Dittlofsroda

Am Wochenende sind auch über Unterfranken heftige Gewitter mit Starkregen gezogen. In Dittlofsroda im Landkreis Bad Kissingen war zwischenzeitlich die Grundschule überschwemmt. Dort standen nun weitere Aufräumarbeiten und eine Schadensbilanz an.

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Von
  • Ralph Wege
  • Julia Dechet

Überflutete Straßen und vollgelaufene Keller – vielerorts in Unterfranken kam es am Wochenende zu heftigen Gewittern und Starkregen. Besonders getroffen wurde Dittlofsroda im Landkreis Bad Kissingen. Hier wurde die Grundschule überschwemmt. Das echte Ausmaß der Wassermassen wird nun, wenige Tage später, sichtbar.

100 Helfer bei Aufräumarbeiten rund um die Grundschule

Die Aufräumarbeiten in der überschwemmten Grundschule in Dittlofsroda dauern noch an. Neben Einsatzkräften hätten auch Anwohner, Eltern und Lehrkräfte am Samstagabend den gröbsten Dreck beseitigt - über 100 Personen seien daran beteiligt gewesen, heißt es vom Ersten Bürgermeister Florian Atzmüller (CSU). Nun wird weiter aufgeräumt und geputzt.

Bürgermeister: Präsenzunterricht noch diese Woche möglich

Außerdem wurde eine erste Schadensbilanz gezogen. An dieser Besichtigung nahmen der Bürgermeister, ein Architekt, die Schulleiterin, der Geschäftsleiter der Gemeinde und der Bauhofleiter teil. Neben Mobiliar wurden beispielsweise das Pelletslager und die Heizungsanlage beschädigt. Eine genaue Schadenshöhe sei noch nicht bekannt, sagte Atzmüller. Er ist zuversichtlich, dass an der Grundschule noch in dieser Woche der Präsenzunterricht starten kann.

Klassenräume etwa zehn Zentimeter unter Wasser

Durch Starkregen hatte der angrenzende Bach eineinhalb bis zwei Meter Hochwasser bekommen. Dem Bürgermeister zufolge wurden das Gelände und Innenräume der Grundschule überschwemmt. Darüber hinaus flossen Wassermassen den Hang hinunter, an dem die Schule liegt. Somit drangen weitere Fluten in das Gebäude ein. In den Klassenräumen sei das Wasser etwa zehn Zentimeter hoch gestanden, so Atzmüller. Der Heizungskeller soll circa einen halben Meter überflutet worden sein. "Das Problem waren nicht nur die Wassermassen, sondern vor allem der mitgeführte Schlamm", sagte Atzmüller.

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