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Audi meldet für März erneut Kurzarbeit an | BR24

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Im März geht der Ingolstädter Autobauer Audi erneut in Kurzarbeit.

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    Audi meldet für März erneut Kurzarbeit an

    Im März wird es bei Audi erneut Kurzarbeit geben. Betroffen sind 16.000 Mitarbeiter. Am Standort Ingolstadt trifft es die gesamte Produktion. Der Grund: Lieferschwierigkeiten wegen der Corona-Pandemie.

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    Von
    • Susanne Pfaller

    In Ingolstadt müssen ab kommenden Montag rund 16.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Wie Unternehmenssprecherin Johanna Barth dem Bayerischen Rundfunk mitteilte, bringen Halbleiter-Engpässe alle drei Bänder in Ingolstadt zum Stillstand. Am zweiten deutschen Werk in Neckarsulm trifft es nur wenige Beschäftigte.

    Schon die zweite Kurzarbeit in diesem Jahr

    Bereits im Januar hatte die Audi AG wegen Chip-Mangel schon einmal die Produktion reduziert. Damals waren beide deutschen Werke betroffen. Rund 10.000 Beschäftigte waren damals in Kurzarbeit. Den Chip-Mangel kann man im Werk Neckarsulm diesmal aber abfedern, weil dort weniger Audis gefertigt werden.

    Gesamte Autobranche beklagt Chip-Mangel

    Schon seit Anfang des Jahres klagt die weltweite Automobilindustrie über massive Lieferschwierigkeiten bei elektronischen Bauteilen, darunter vor allem Halbleiter. Ein Grund dafür ist, dass viele Zulieferer elektronischer Bauteile im ersten Pandemiejahr 2020 auf die wachsende Nachfrage im Bereich Unterhaltungselektronik reagiert haben und umstiegen sind. Diese Kapazitäten fehlen heute beim Autobau.

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