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Bayerns Schuhgeschäfte dürfen ab sofort wieder öffnen. Das hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden. Auch die meisten Schuhgeschäfte in Niederbayern empfangen seit heute wieder Kunden. Die Erleichterung ist fast überall groß.

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Auch in Niederbayern dürfen Schuhgeschäfte wieder öffnen

Bayerns Schuhgeschäfte dürfen ab sofort wieder öffnen. Das hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden. Auch die meisten Schuhgeschäfte in Niederbayern empfangen seit heute wieder Kunden. Die Erleichterung ist fast überall groß.

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Von
  • Zara Kroiß

Schuhe gehören zur Grundversorgung, das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof entschieden. Deshalb haben auch in Niederbayern die meisten Schuhgeschäfte ab heute wieder offen. Das hat eine Umfrage des BR in den Städten Landshut, Deggendorf, Passau und Straubing ergeben.

Überraschende Nachricht

Die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs hätte zwar alle überrascht und überrumpelt, hauptsächlich seien die Schuhhändler aber froh, wieder geöffnet zu haben. So auch die Kunden. Einzelne Läden berichten von deutlich mehr Kundschaft als noch bei "Click and Collect".

Kein Aprilscherz

Im Schuhgeschäft "Lipp" in Landshut, das ebenfalls seit heute Morgen geöffnet hat, bleibt der große Ansturm bisher noch aus. Kunden befürchten, dass es sich bei der abrupten Öffnung um einen Aprilscherz handeln könnte, meint Filialleiterin Marianne Hoffman: "Ich habe heute auch schon mehrere Anrufe gekriegt, ob wirklich offen ist. Das muss wahrscheinlich jeder erst noch wahrnehmen."

Freude aber auch Sorge

Die Entscheidung, dass Bayerns Schuhgeschäfte ab sofort wieder öffnen dürfen, stößt bei vielen Landshutern auf gemischte Gefühle. Während sich die einen über die Öffnung und damit über ein weiteres Stück Normalität freuen, haben andere Bedenken, dass dies die Ansteckungsgefahr weiter erhöhe. Auch fordern viele eine Gleichberechtigung: Wenn Schuhläden wieder öffnen dürfen, sollten auch Einzelhändler dies wieder tun dürfen.

Gericht hat entschieden

Nachdem eine Schuhhändlerkette in Scheßlitz im Landkreis Bamberg geklagt hatte, entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof gestern, Schuhläden in Bayern wieder zu öffnen. Schuhe seien ein Grundbedürfnis der Bevölkerung. Außerdem seien Schuhe Voraussetzung für die Ausübung zahlreicher Berufe und auch für sportliche Betätigungen.

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