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Auch Franken profitiert von Söders Forschungsoffensive | BR24

© BR/Tina Wenzel

Erlangen soll ein Knotenpunkt für Künstliche Intelligenz (KI) in der Gesundheitstechnik werden. Das KI-Zentrum ist in München.

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Auch Franken profitiert von Söders Forschungsoffensive

Ministerpräsident Markus Söder hat in seiner Regierungserklärung angekündigt, dass die Uni Erlangen acht neue Lehrstühle bekommen soll. Im Rahmen der großen Forschungsoffensive soll Nürnberg in Zukunft eine Technische Universität erhalten.

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Die bayerische Staatsregierung will generell an Hochschulen das Fach Informatik stärken. Laut Ministerpräsident Söder sollen 5.000 neue Studienplätze entstehen, unter anderem in den Städten Bamberg, Hof oder Kronach.

Söder will Künstliche Intelligenz stärken

Allein 600 Millionen will der Freistaat in den Ausbau der Künstlichen Intelligenz (KI) und in SuperTech investieren, so Söder. Das Zentrum für KI soll seinen Plänen nach in München angesiedelt sein. Im Land soll es zudem verschiedene Knotenpunkte mit Themenschwerpunkten geben.

Die Uni Erlangen ist als Gesundheitsknoten für KI vorgesehen. Im Bereich der Medizintechnik soll eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Campus in Fürth entstehen. In Nürnberg ist auf mittlere Sicht die Technische Universität geplant, deren Stärke in der flexiblen Anwendung neuer KI-Felder liegen soll. Nürnberg spielt auch bei der Wasserstofftechnologie eine Rolle. Hier soll ein neues Wasserstoff-Zentrum entstehen, welches diese Technologie zwischen Hochschule und Wirtschaft vernetzt.

Neue Technologien ausbauen

Die Staatsregierung investiert außerdem in ein Bayerisches Batterienetzwerk, welches das Bayerische Zentrum für Batterietechnik (BayBatt) an der Universität Bayreuth, die TU München und das Fraunhofer Institut in Augsburg sowie in Würzburg umfasst. Am Standort Bayreuth soll zusätzlich der Ausbau des Fraunhofer-Instituts für angewandte Informationstechnik zum Thema Blockchain stattfinden.

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Forschung auf Spitzenniveau ist das Ziel der neuen Investionen - doch die müssen zu einem beträchtlichen Teil auch in die Sanierung von Hochschul-Gebäuden gesteckt werden.

Investitionen auch in Bildungs- und Forschungsbauwerke

Auch bei Bauinvestitionen ist Franken dabei: Erlangen soll einen Neubau für die Technische Chemie erhalten, Bayreuth ein neues Zentrum für Unternehmensgründer. Für die Forschungsoffensive nimmt die Bayerische Staatsregierung viel Geld in die Hand. Insgesamt sollen bis 2023 insgesamt zwei Milliarden Euro für die Forschungs- und Hightech-Offensive zur Verfügung stehen. Das ist doppelt so viel wie vor einigen Wochen geplant.

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Im Zuge der angekündigten Forschungsoffensive fließen auch Mittel nach Franken. Unter anderem soll die Uni Erlangen acht neue Lehrstühle bekommen und auf mittlere Sicht soll in Nürnberg eine Technische Universität entstehen.