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Atommüll bleibt über 2046 hinaus in Gundremmingen | BR24

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AKW-Gundremmingen: Soll aus dem Zwischenlager ein Endlager werden?

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Atommüll bleibt über 2046 hinaus in Gundremmingen

Aus dem Zwischenlager Grundremmingen könnte ein "Endlos-Lager" werden. Das fürchtet eine Bürgerinitiative. Nun teilte die zuständige Behörde mit: Atommüll solle nur für begrenzte Zeit in Gundremmingen bleiben. Doch ein End-Datum gebe es noch nicht.

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Der Atommüll des Kernkraftwerks Gundremmingen wird auch über das Jahr 2046 hinaus vor Ort gelagert bleiben. Davon geht der Präsident des Bundesamts für kerntechnische Entsorgungssicherheit, Wolfram König, aus.

Bürgerinitiative fürchtet "Endlos-Lager"

König war bei einer Veranstaltung in Günzburg zu Gast. Zu der hatte das „Forum Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V.“ geladen. Die Bürgerinitiative will verhindern, dass der Atommüll des Kernkraftwerks dauerhaft in Gundremmingen gelagert wird.

Entscheidung für Endlager bis 2031

Der Chef der obersten deutschen Atommüllbehörde, Wolfram König machte deutlich, dass Zwischenlager generell nur für eine begrenzte Zeit einen sicheren Einschluss von Spaltelementen gewährleisten. Ein Endlager könnten sie nicht ersetzen. Eine Standortentscheidung für ein solches Endlager soll bis zum Jahr 2031 getroffen werden.

Auf unabsehbare Zeit

Doch bis es gebaut ist und in Betrieb gehen kann, werden noch einmal 20 Jahren vergehen, so König. Die Genehmigung für das Zwischenlager in Gundremmingen ist dann aber bereits abgelaufen. Das heißt: es wird eine Verlängerung geben müssen. Wann der Abtransport des Atommülls aus Gundremmingen tatsächlich beginnen kann, ist heute noch nicht abzusehen.