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Atomkraftwerk Gundremmingen bekommt neue Brennstäbe | BR24

© dpa-Bildfunk/Stefan Puchner

Während der Revision wird keine Wasserdampfwolke zu sehen sein.

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    Atomkraftwerk Gundremmingen bekommt neue Brennstäbe

    Das Kernkraftwerk Gundremmingen im Landkreis Günzburg geht für fünf Wochen vom Netz. Block C wird gewartet. Unter anderem werden 112 frische Brennelemente eingesetzt. Unabhängige Experten überwachen die Arbeiten.

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    Das Kernkraftwerk Gundremmingen geht am Ostersonntag für rund fünf Wochen in Revision. Für die Wartungsarbeiten wird Block C abgeschaltet. Das AKW ist in dieser Zeit nicht in Betrieb – es wird keine Wasserdampfwolke aus dem Kühlturm des Blockes zu sehen sein. Block B ist bereits für immer abgeschaltet.

    Revision kostet rund 20 Millionen Euro

    Den Betreibern zufolge werden rund 20 Millionen Euro investiert. Unter anderem werden 112 frische Brennelemente eingesetzt. In den kommenden Wochen stehen auch Inspektionen an Behältern, Armaturen und elektrischen Schaltanlagen an.

    600 zusätzliche Fachkräfte auf dem Kraftwerksgelände

    Während der Revision wird die Kraftwerksmannschaft von rund 600 zusätzlichen Fachkräften von Partnerfirmen unterstützt. Unabhängige Sachverständige des TÜV überwachen den Revisionsablauf im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums.

    Gundremmingen muss Ende 2021 endgültig vom Netz

    Block C soll voraussichtlich Ende Mai wieder mit dem Netz synchronisiert werden. Im vergangenen Jahr hat der letzte noch laufende Block rund 10,4 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert. Laut Atomausstiegsplan muss Block C Ende 2021 endgültig vom Netz genommen werden.