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Asylpolitik: Behördenzentrum in Augsburg geht an den Start | BR24

© BR/Barbara Leinfelder

Ab sofort werden alle ankommenden Flüchtlinge in Schwaben zentral in Augsburg erfasst. Die Regierung von Schwaben hat am Sonntag, 1.12., ein neues Behördenzentrum in Betrieb genommen. Asylbewerber sollen dort nur wenige Tage bleiben.

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Asylpolitik: Behördenzentrum in Augsburg geht an den Start

Das Ankerzentrum in Donauwörth wird bis zum Jahresende geschlossen. Asylbewerber in Schwaben werden ab sofort zunächst in Augsburg registriert. Dort ist jetzt ein neues Behördenzentrum in Betrieb - mit allen zuständigen Stellen unter einem Dach.

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Im neuen Behördenzentrum im Augsburger Stadtteil Lechhausen ist Platz für knapp 180 Asylbewerber. Die Regierung von Schwaben rechnet nach eigenen Angaben damit, dass erst einmal 30 bis 50 Menschen dort unterkommen. Sie sollen maximal drei Tage bleiben und dann in andere Unterkünfte in Schwaben verlegt werden.

Augsburger Behördenzentrum seit Sonntag in Betrieb

Flüchtlinge, die in Schwaben ankommen, werden ab sofort zentral in dem Augsburger Behördenzentrum registriert. Alle zuständigen Stellen sind in dem früheren Verlagsgebäude vereint. Im Einzelnen sind die Regierung von Schwaben, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die Zentrale Ausländerbehörde, das Gesundheitsamt der Stadt Augsburg sowie die Flüchtlings- und Integrationsberatung vertreten.

Ein Sicherheitsdienst ist rund um die Uhr vor Ort. Im Ankunftsgebäude gibt es zwei große Schlafhallen: die eine für Frauen und Kinder und die andere für Männer.

Ankerzentrum in Donauwörth wird geschlossen

Das neue Behördenzentrum in Augsburg war nötig geworden, weil das bisherige Ankerzentrum in Donauwörth zum Jahresende geschlossen wird. Da die Behörden in Schwaben keinen Standort für eine große Ersatzeinrichtung gefunden haben, gibt es nun das Behördenzentrum als erste Anlaufstelle und weitere Unterkünfte in Augsburg, Kempten, Mering und Neu-Ulm.