BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Asthma: Arzneimittel sicher einnehmen | BR24

© dpa/pa, Christin Klose

Menschen, die an Asthma erkrankt sind, brauchen manchmal Inhalatoren

Per Mail sharen

    Asthma: Arzneimittel sicher einnehmen

    Die Krankenkasse AOK Bayern und der Bayerische Apothekerverband haben gemeinsam die Informationskampagne "Arzneimittel sicher einnehmen" gestartet. Sie findet insgesamt zum elften Mal statt. Diesmal geht es um den Schwerpunkt "Asthma".

    Per Mail sharen

    "Arzneimittel sicher einnehmen" - So heißt die Info-Kampagne, die die Krankenkasse AOK in Mittelfranken zum elften Mal gemeinsam mit dem Bayerischen Apothekerverband gestartet hat . In diesem Jahr liegt der Beratungsschwerpunkt der Apotheken auf dem Thema "Asthma".

    Aktion läuft vom 01.10. bis 30.11.20

    Vom 1. Oktober bis zum 30. November können sich Versicherte der Krankenkasse in Mittelfranken bei einer der 300 teilnehmenden Apotheken zu den verschiedenen Asthma-Medikamenten beraten und ihren Medikamenten-Mix prüfen lassen, so die Initiatoren.

    Asthma – was ist das eigentlich?

    Asthma ist das griechische Wort für Atemnot. In der Medizin nennt man eine chronische Erkrankung der Atemwege "Asthma bronchiale". Zehn Prozent der Kinder und sieben Prozent der Erwachsenen leiden nach Aussage der AOK Bayern darunter. Gerade Patienten mit allergischem Asthma haben häufig nur saisonal, etwa im Frühjahr, Anfälle. Den Rest des Jahres leben sie beschwerdefrei. Andere wiederum leiden dauerhaft an der Krankheit.

    "Wer richtig behandelt wird, der kann gut mit dieser Krankheit leben", erklärt Dr. Veit Wambach, Vorsitzender des Gesundheitsnetzes Qualität und Effizienz (QuE) in Nürnberg. Die Mehrzahl der Asthmatiker müssten bestimmte Stoffe inhalieren, entweder als Spray oder als Pulver. Das wichtigste Arzneimittel hierbei sei das inhalierbare Cortison als entzündungshemmendes Medikament.

    Die Patientenschulung ist wichtig

    Manche Asthmatiker leiden unnötig unter der Krankheit, weil sie nicht optimal behandelt werden. Hier gehört die Bedienung des sogenannten Peak-Flow-Meters dazu. Es dient dem Asthmatiker im täglichen Leben als Monitor: Sinken die Peak-Flow-Werte, so kann der Patient selbst eingreifen, zum Beispiel mit einem Mittel, das die Bronchien erweitert. "Bei einem gut eingestellten Asthmatiker beeinflusst die Krankheit den Alltag nur wenig", ergänzt Dr. med. Veit Wambach.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!