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Asphalt wird weich: Autobahnspur wegen Hitze gesperrt | BR24

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Nach der Entwarnung für Beton-Autobahnen machen der Autobahndirektion Südbayern jetzt die Asphaltstraßen Probleme. In einem Fall musste sie bereits Konsequenzen ziehen und Fahrspuren sperren.

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Asphalt wird weich: Autobahnspur wegen Hitze gesperrt

Nach der Entwarnung für Beton-Autobahnen machen der Autobahndirektion Südbayern jetzt die Asphaltstraßen Probleme. In einem Fall musste sie bereits Konsequenzen ziehen und Fahrspuren sperren.

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Das Problem "Blow-ups", also aufplatzende Beton-Beläge, ist abgehakt. In die früher betroffenen Autobahnen A92 und A93 wurden Dehnungsstreifen eingebaut, so dass sich die Straßendecke bei hohen Temperaturen nicht mehr hebt. Jetzt steht die Autobahndirektion Südbayern vor einem anderen Problem: Wegen der Hitze ist der Asphalt an einigen Stellen so weich geworden, dass sich Spurrinnen bilden. Am Autobahnkreuz München-Nord - auf der Verbindungsrampe von der A9 auf die A99 in Richtung Salzburg - wurde deshalb eine Fahrspur gesperrt.

Wie Spurrinnen entstehen

Dass der Asphalt sich gerade an dieser Stelle verformt hat, ist kein Zufall: Die A99 wird zwischen dem Kreuz München-Nord und Aschheim-Ismaning achtstreifig ausgebaut. Vor der Baustelle bilden sich oft lange Staus. Immer wieder stehen dort schwere Lastwagen, fahren an, stoppen wieder: eine große Belastung für die Fahrbahn. Machen dann auch noch hohe Temperaturen den Asphalt etwas weicher, entstehen besagte Spurrinnen. Besonders für Motorradfahrer können solche Fahrbahn-Wellen gefährlich werden. Bei der Autobahndirektion Südbayern schließt man nicht aus, dass sich der Asphalt wegen der Hitze auch an anderen stark belasteten Stellen noch verformen wird.