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Aschermittwochs-Brauch in Töpen: Narren waschen Geldbeutel | BR24

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Im oberfränkischen Töpen waschen die Faschingsnarren traditionell ihre Geldbeutel im Kupferbach aus. So soll wieder Geld ins Portmonee gespült werden. Diesen Brauch pflegt die Gemeinde jedes Jahr am Aschermittwoch.

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Aschermittwochs-Brauch in Töpen: Narren waschen Geldbeutel

Wenn während der Faschingszeit der Geldbeutel leer geworden ist, können die Narren im oberfränkischen Töpen bei Hof auf einen Brauch zurückgreifen: Das Geldbeutel-Waschen im Bach. So soll wieder Geld ins Portemonnaie gespült werden.

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In Töpen werden am Aschermittwoch (26.02.20) wieder die Geldbeutel gewaschen. Diesen Brauch pflegt die Gemeinde im oberfränkischen Hof nach dem Kehraus am Dienstagabend.

Der Kupferbach soll den Geldbeutel füllen

Wie Alexander Kätzel, Präsident der Karnevalsgesellschaft Töpen, dem BR mitteilt, können die Narren ab 12.30 Uhr ihren Geldbeutel im Kupferbach an der Dorfbrücke waschen, entweder an einer Schnur befestigt oder mit der Hand. Der traditionelle Brauch ist mehr als 25 Jahre alt. Das Wasser soll den Narren nach der Faschingszeit wieder Geld ins Portemonnaie spülen. Mit dem Geldbeutelwaschen ist der Fasching in Töpen dann zu Ende.

Mehr als 50-jährige Tradition: die Faschingshochburg Töpen

Die Gemeinde Töpen gilt als Faschingshochburg. Der große Narrenumzug am Faschingssonntag zieht immer mehrere Tausend Besucher an. Die Karnevalsgesellschaft Töpen gibt es schon seit mehr als 50 Jahren. Sie hat 300 Mitglieder.

© BR/ Markus Feulner

BR-Korrespondentin Annerose Zuber berichtete am Aschermittwoch in der Bayern-1-Sendung "Mittags in Franken" live vom Geldbeutelwaschen aus Töpen.