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Aschaffenburger sollen kein Wasser aus Flüssen entnehmen | BR24

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Symbolbild: Wasserpumpe

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    Aschaffenburger sollen kein Wasser aus Flüssen entnehmen

    Die Stadt Aschaffenburg bittet trotz der angekündigten Regenfälle kein Wasser aus Flüssen oder Bächen zu entnehmen. Wer dennoch Wasser abpumpe oder anstaue, riskiere ein Bußgeld.

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    Die Gewässer im Raum Aschaffenburg leiden aktuell unter der Trockenheit und auch der Grundwasserspiegel ist gesunken. Das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz der Stadt Aschaffenburg bittet die Bevölkerung deshalb darum, kein Wasser aus Flüssen oder Bächen zu entnehmen – um zum Beispiel den Garten oder landwirtschaftliche Flächen zu gießen. Es ist auch nicht erlaubt, fließendes Wasser aufzustauen oder abzupumpen. Das sei eine Ordnungswidrigkeit, heißt es von der Stadt.

    Stadt rechnet mit einer Verschärfung der Situation

    Kleinere Bäche fangen schon an, auszutrocknen und wegen der aktuellen Wetterprognose rechnet die Stadt mit einer Verschärfung der Situation. Anwohner dürfen Wasser in geringen Mengen für den häuslichen Gebrauch aber entnehmen, wenn keine "erheblichen Beeinträchtigungen des Gewässers und seiner Ufer sowie der Tier- und Pflanzenwelt" zu erwarten sind, so die Stadt. Das gelte nur für Fließgewässer mit genügend Wasser, wie zum Beispiel den Main.

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