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Güterumschlag im "bayernhafen" Aschaffenburg zurückgegangen | BR24

© picture-alliance/dpa

Der "bayernhafen" in Aschaffenburg

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Güterumschlag im "bayernhafen" Aschaffenburg zurückgegangen

Der Betreiber des "bayernhafens" Aschaffenburg verzeichnet für das Jahr 2018 bei der Menge der umgeladenen Güter einen Rückgang um 14 Prozent. Verantwortlich dafür sei die Trockenheit und das damit verbundene Niedrigwasser.

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2018 war in Deutschland das wärmste und eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der Bayernhafen GmbH & Co. KG zufolge hat sich der Niedrig-Wasserstand in Rhein und Donau auch auf den "bayernhafen" Aschaffenburg ausgewirkt. Der Schiffsgüterumschlag ging demnach um 28 Prozent auf rund 576.000 Tonnen zurück. Dies konnte jedoch durch einen Zuwachs beim Bahnumschlag zu einem Teil wieder aufgeholt werden: Die 340.000 Tonnen beim Bahnumschlag bedeuten eine Steigerung von knapp 26 Prozent gegenüber 2017.

917.000 Tonnen Güter verladen

Trotz der historisch langen Niedrigwasserphase wurden 2018 im "bayernhafen" Aschaffenburg insgesamt 917.000 Tonnen Güter über Schiff und Bahn umgeschlagen, das sind knapp 14 Prozent weniger als im Jahr zuvor. "Bei uns am Standort stehen alle drei Verkehrsträger parat", sagt Wolfgang Filippi, Niederlassungsleiter des "bayernhafens" Aschaffenburg, und fährt fort: "In dieser multimodalen Verknüpfung liegt unsere Stärke. Zudem sorgt der Mix in der Branchen- und Güterstruktur unserer Kunden für Standortstabilität auch bei sich verändernden Rahmenbedingungen. Das bildet die Basis für ein robustes Geschäftsmodell."

© BR Fernsehen

Der Aschaffenburger Hafen

Millionen in die Hafen-Infrastruktur investiert

Der "bayernhafen" Aschaffenburg hat 2018 seine Hafen-Infrastruktur weiter ausgebaut: Rund 6 Millionen Euro wurden unter anderem in die Ertüchtigung von Kai 1 mit Gleisanlagen, den Ausbau von Kai 3 und die Errichtung des Schiffsanlegers für Personenschiffe investiert. Für 2019 plant "bayernhafen" in Aschaffenburg weitere Investitionen in Höhe von rund 7,6 Millionen Euro anzustoßen. Der "bayernhafen" Aschaffenburg ist das größte Industrie- und Gewerbegebiet am bayerischen Untermain: Auf knapp 160 Hektar sind hier etwa 60 Unternehmen mit rund 2.800 Mitarbeitern angesiedelt.

Der "bayernhafen" Aschaffenburg gehört zusammen mit den Standorten Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau zur Bayernhafen GmbH & Co. KG.