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Aschaffenburger Stadtrat trifft sich zu erstem Klima-Plenum | BR24

© dpa Picture-Alliance Thomas Robbin

In der Aschaffenburger Stadthalle fand erstmals ein Klima-Plenum statt.

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    Aschaffenburger Stadtrat trifft sich zu erstem Klima-Plenum

    Erstmals haben sich die Stadträte in Aschaffenburg zum sogenannten Klima-Plenum in der Stadthalle getroffen. Es war eine Stadtratssitzung, die sich ganz den Themen Klimaschutz gewidmet hat. Erste Projekte wurden bereits beschlossen.

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    Die Räte tagten über fünf Stunden lang. Am Ende zog Oberbürgermeister Jürgen Herzing (SPD) ein positives Fazit: "Unser erstes Klima-Plenum ist sehr gut angekommen, es war eine sehr konstruktive Sitzung." In der Sitzung sei es nicht nur um den "Status quo" gegangen, sondern auch um die künftige Marschrichtung in Sachen Klimaschutz.

    Stadträte beschließen Pilotprojekt im Stadtwald

    Demnach herrsche Konsens über alle Fraktionen hinweg, dass beim Klimaschutz mehr getan werden muss. Einstimmig beschlossen die Stadträte, einen zusätzlichen Förster einzustellen und gemeinsam mit der Universität Weihenstephan ein Pilotprojekt im Stadtwald zu starten. "Wir haben vor, fünf bis zehn Prozent unseres Stadtwaldes aus der Nutzes zu nehmen und ganz sich selbst zu überlassen", sagte Herzing. Gemeinsam mit einem Professor aus Weihenstephan und dessen Forschungsteam will die Stadt beobachten, was passiert, wenn ein Wald über 15 Jahre lang sich selbst überlassen wird. 2022 soll das Pilotprojekt starten.

    Neues Fahrradkonzept für Aschaffenburg

    Außerdem haben die Stadträte dem Antrag der örtlichen "Fridays for Future"-Gruppe zugestimmt und beschlossen, das Fahrradkonzept in Aschaffenburg schneller vorantreiben zu wollen. "Ob wir es allerdings bis 2025 schaffen werden, wie gefordert, darauf haben wir uns nicht festgelegt", sagte Herzing. Die Verwaltung müsste zunächst noch zusätzliche Personalkosten berechnen, denn es bräuchte drei bis vier weitere Planungsingenieure, um das Fahrradkonzept schneller voranzutreiben. Außerdem würde der Haushalt jährlich mit mindestens 2,5 Millionen Euro belastet werden.

    Der Antrag von CSU und Grünen, die Bemühungen um ein 365-Euro-Ticket am Bayerischen Untermain weiter voran zu treiben, konnte aus Zeitgründen nicht mehr bearbeitet werden.

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