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Aschaffenburg: "Pop-Up Parks" als Mini-Grünflächen auf Zeit | BR24

© BR Fernsehen

Im Aschaffenburger Stadtteil Damm laden ab sofort sogenannte Pop-Up Parks zum Verweilen ein. Heute werden die kleinen Grünflächen auf Zeit offiziell vorgestellt. Noch ist der erste Pop-Up Park ein Versuch, soll aber Lust auf mehr Grün machen.

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Aschaffenburg: "Pop-Up Parks" als Mini-Grünflächen auf Zeit

Im Aschaffenburger Stadtteil Damm laden ab sofort sogenannte Pop-Up Parks zum Verweilen ein. Heute werden die kleinen Grünflächen auf Zeit offiziell vorgestellt. Noch ist der erste Pop-Up Park ein Versuch, soll aber Lust auf mehr Grün machen.

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Dirk Kleinerüschkamp vom Aschaffenburger Stadtplanungsamt hofft, dass die Bewohner in Damm die neuen Mini-Parks gut annehmen. Das Garten- und Friedhofsamt hat große Kästen mit Bäumen aufgestellt. Die Pflanzkästen rahmen eine Sofa-Gruppe ein, die Mitarbeiter des Gartenamts aus Paletten gezimmert haben.

Pop-Up Parks sollen Begrünung des Stadtteils voranbringen

Die Kosten für diesen Pop-Up Park belaufen sich auf wenige Tausend Euro. Kleinerüschkamp betont im BR-Gespräch, dass die Mini-Grünflächen den Bewohnern zwar nur bis zum 24. Juni zur Verfügung stehen, sie sollen aber Lust auf mehr machen:

"Wir wollen den Stadtteil Damm umgestalten, den Michaelsplatz und die Schillerstraße, und rufen einen städtebaulichen Wettbewerb aus. Ziel ist es, die Verkehrsfläche zurückzubauen und Grün in die Stadtmitte von Damm zu bringen. Und damit wir das begreiflich machen können, haben wir uns gedacht, da müssen wir mal improvisieren, eine Inszenierung machen und bauen ein bisschen grün provisorisch auf. Pop-Up heißt, das ploppt so auf, um den Leuten mitzuteilen: Ja, das ist ein Provisorium aber es soll grün werden und das wollen wir vermitteln!" Dirk Kleinerüschkamp, Stadtplanungsamt Aschaffenburg
© BR/Katrin Küx

Pop-Up Park in Aschaffenburg

Gute Erfahrungen mit Urban Gardening in Aschaffenburg

Stadtentwicklungsreferent Bernd Kessler geht davon aus, dass die Mini-Parks gut angenommen werden und verweist auf die guten Erfahrungen mit dem Projekt Urban Gardening, das die Stadt letztes Jahr gestartet hat.

"Wir haben letztes Jahr für Innenstadtbewohner Pflanzkübel aufgestellt, in denen man Salat, Tomaten oder Küchenkräuter ziehen kann und das werden wir in diesem Jahr ausweiten – vorzugsweise in der Innenstadt. Und wir sind ganz erstaunt: Es ist nicht eine Tomate geklaut worden!" Bernd Kessler, Stadtentwicklungsreferent Aschaffenburg
© BR/Katrin Küx

Plakat für Pop-Up Park in Aschaffenburg

Die Hoffnung: Das Beispiel soll Schule machen

Die Verwaltung hofft nun, dass die neuen Pop-Up Parks genauso pfleglich behandelt werden. Der benachbarte Sozialverein Gesta kümmert sich um die Mini-Grünflächen. Susanne Hawel berichtet zwar von Nachbarn, die Angst vor randalierenden Jugendlichen haben. Sie hofft aber, dass das Projekt Schule machen wird. Die grünen Inseln sind schließlich für alle Altersstufen gemacht worden.