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Aschaffenburg: Joyson Safety Systems plant Millionen-Investition | BR24

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Als Reaktion auf Streik bei Joyson Safety Systems in Aschaffenburg-Schweinheim und Aschaffenburg-Nilkheim hat das Management angekündigt, 15 Millionen Euro in Schweinheim zu investieren. Das andere Werk soll aufgegeben werden.

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Aschaffenburg: Joyson Safety Systems plant Millionen-Investition

Als Reaktion auf den Warnstreik bei Joyson Safety Systems in Aschaffenburg-Schweinheim und Aschaffenburg-Nilkheim hat das Management angekündigt, 15 Millionen Euro in das Werk in Schweinheim zu investieren. Das andere Werk soll aufgegeben werden.

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Nach dem Warnstreik der Belegschaft an beiden Standorten in Aschaffenburg hat das Management von Joyson Safety Systems am Donnerstag angekündigt, 15 Millionen Euro in den Ausbau des Werks in Aschaffenburg-Schweinheim zu investieren. Bei Joyson Safety Systems werden unter anderem Airbags für die Automobilindustrie hergestellt.

Statt zweier Werke soll es künftig nur noch eines in Aschaffenburg geben

Laut Andreas Bartelt, dem Kommunikationsdirektor von Joyson Safety Systems, wird der Standort Aschaffenburg neu aufgestellt. Die Umstrukturierung umfasse neben der Konsolidierung und Neuausrichtung der beiden Werke auch Investitionsprojekte mit einem Wert von über 15 Millionen Euro.

Standortschließung wird zu Stellenabbau führen

Die beiden Werke Aschaffenburg-Schweinheim und Aschaffenburg-Nilkheim sollen bis Ende 2020 am Standort Aschaffenburg-Schweinheim zusammengelegt werden. Mit der Standortschließung gehe ein Stellenabbau einher. Dieser werde sozialverträglich gestaltet. Derzeit würde sich das Unternehmen in weit fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem Betriebsrat über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan befinden. Laut Bartelt zielen die angekündigten Maßnahmen darauf ab, den Standort Aschaffenburg nachhaltig für die Zukunft aufzustellen und damit langfristig zu sichern.