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Aschaffenburg für Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert | BR24

© Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis

Deutscher Nachhaltigkeitspreis

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    Aschaffenburg für Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

    Aschaffenburg ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019 nominiert. Der Preis prämiert Städte und Gemeinden für ihr Engagement in Themenbereichen wie Energieverbrauch, Klimaschutz, Bildung, Integration, Mobilität oder Gesundheitsschutz.

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    Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird von der gleichnamigen Stiftung vergeben.

    Jährliche CO2-Einsparung von 6.500 Tonnen

    Wie Jürgen Herzing, Aschaffenburgs stellvertretender Bürgermeister und Referent für Umwelt- und Verbraucherschutz, dem BR sagte, erstellt Aschaffenburg bereits seit Anfang der 1990er Jahre in regelmäßigen Abständen eine CO2-Bilanz. 2011 entwickelte die Stadt ein Klima- und Energiekonzept. Daraus entstand zum Beispiel ein Bio-Masse-Heizkraft-Werk, das mit Gartenabfällen, die im Stadtgebiet anfallen, betrieben wird. Mit diesem Kraftwerk werden schon seit Jahren per Fernwärmeleitung die Schulen und Schwimmbäder im Stadtteil Leider beheizt. Später wurden weitere Großverbraucher wie die Stadthalle, das Rathaus, das Theater und kürzlich auch das Schloss angeschlossen. Auf diese Weise reduziert die Kommune den CO2-Ausstoß um rund 6.500 Tonnen pro Jahr. Unter anderem für dieses Projekt wurde die Stadt für den Nachhaltigkeitspreis nominiert.

    Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro

    Aschaffenburg muss in der Kategorie der mittelgroßen Kommunen gegen zwei weitere Konkurrenten aus Pfaffenhofen an der Ilm und St. Ingbert im Saarland durchsetzen. Die Entscheidung fällt Ende Juli. Es winkt ein Preisgeld von der Allianz Umweltstiftung in Höhe von 30.000 Euro für Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung.