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Aschaffenburg: Fünf Jahre und vier Monate Haft für 44-Jährigen | BR24

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Zu einer Strafe von insgesamt fünf Jahren und vier Monaten sowie einer Geldstrafe hat das Aschaffenburger Landgericht einen 44-Jährigen verurteilt. Unter anderem habe er geplant seine Ex-Freundin mit einer Rohrbombe zu töten.

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Aschaffenburg: Fünf Jahre und vier Monate Haft für 44-Jährigen

Zu einer Strafe von insgesamt fünf Jahren und vier Monaten sowie einer Geldstrafe hat das Aschaffenburger Landgericht einen 44-Jährigen verurteilt. Unter anderem habe er geplant seine Ex-Freundin mit einer Rohrbombe zu töten.

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Mit dem Urteil folgte das Gericht im Wesentlichen den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte auf lediglich ein Jahr und elf Monate plädiert.

Die Strafe setzt sich zusammen aus mehreren Tatkomplexen. Mehrere Anklagepunkte hatte der 44-Jährige auch zugegeben - etwa, dass er das Auto seiner Ex-Geliebten sowie das deren Mutter manipuliert habe, um sie finanziell zu schädigen. Den versuchten Rohrbombenbau, um seine Ex zu töten, bestritt er allerdings. Der wesentliche Bestandteil dafür - der Zündkopf - habe gefehlt, so sein Anwalt.

Das Gericht sprach ihn aber auch in diesem Punkt schuldig, ebenso für den Verkauf und Besitz von Dopingmitteln, Grabsteinschändungen und Diebstahl. Für unerlaubten Waffenbesitz erhielt der Mann eine Geldstrafe von insgesamt 600 Euro.

Staatsanwaltschaft zufrieden, Verteidiger empfiehlt Revision

Im Hinblick auf einen versuchten Säureangriff und einen Betrugsversuch wurde der 44-Jährige hingegen freigesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft zeigte sich zufrieden damit, der Verteidiger empfiehlt seinem Mandanten Revision beim Bundesgerichtshof einzulegen.