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Starke Polizeipräsenz am Samstagvormittag in Aschaffenburg: Beim Versuch, einen illegalen Flashmob zu stoppen, wurden zwei Beamtinnen verletzt.

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    Aschaffenburg: Erneut illegaler Flashmob gegen Corona-Maßnahmen

    In Aschaffenburg haben sich am Samstagvormittag rund 50 Menschen zu einem nicht genehmigten Aufzug versammelt. Als die Polizei den Flashmob stoppen wollte, durchbrachen mehrere Demonstranten eine Polizeikette. Zwei Beamtinnen wurden verletzt.

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    • BR24 Redaktion

    Gegen 10 Uhr haben sich etwa 50 Personen in der Aschaffenburger Innenstadt zu einem nicht genehmigten Flashmob versammelt - das bestätigte Polizeisprecher Andy Laacke auf Anfrage des BR. Demnach waren die Gegner der Corona-Maßnahmen bunt verkleidet und zogen mit lauter Musik und Plakaten durch den Roßmarkt. Die Demonstranten trugen keine Masken und hielten sich nicht an die Abstandsregeln.

    Demonstranten brechen durch Polizeikette

    Die Polizei war mit "starken Kräften vor Ort", so Laacke. Als die Beamten versuchten, den Demonstrationszug aufzuhalten, durchbrachen mehrere Personen eine Polizeikette. Dabei wurden nach Angaben des Polizeisprechers zwei Beamtinnen leicht verletzt.

    Die Polizei konnte die Identität von mehreren Teilnehmern feststellen. Eine Person wurde vor Ort vorläufig festgenommen. Nach weiteren Personen, die ebenfalls Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen geleistet hatten, werde derzeit gefahndet, so Laacke.

    Bereits Flashmob im April

    Ob es sich bei den Initiatoren des Flashmobs um die gleichen Personen handelt, die bereits Mitte April in Aschaffenburg illegal demonstriert haben, ist noch unklar.

    Am Abend des 14. April hatten sich rund 100 Menschen unangemeldet in der Aschaffenburger Innenstadt versammelt. Mit lauter Musik, Totenkopf-Bemalungen und Fahnen waren die Gegner der Corona-Maßnahmen kurzzeitig durch die Aschaffenburger Fußgängerzone gezogen.

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